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BMW i3 wird bis 2024 gebaut und bekommt Update

13.12.2019 | 12:33 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

BMW baut sein erstes Elektro-Auto BMW i3 noch bis 2024 weiter. Außerdem bekommt das Elektro-Auto noch ein Update.

BMW lässt den BMW i3 vorerst nicht sterben. Der BMW i3 soll laut einem Bericht der Leipziger Volkszeitung bis 2024 weiter im Leipziger BMW-Werk gebaut werden. Außerdem will BMW den i3 bis zum Produktionsende noch einmal überarbeiten und ihm mindestens noch ein Akku-Update spendieren. Der BMW i3 soll sich nach wie vor gut verkaufen und die Verkaufszahlen sollen sogar noch steigen.

Im September 2019 hatte die Financial Times berichtet, dass BMW sein erstes Elektro-Auto, den BMW i3, langsam auslaufen lassen wolle. Der i3 ( den wir ausgiebig getestet haben ) bekomme demnach kein Facelift und BMW bringe auch kein komplett neues Modell davon heraus, obwohl das 2020 nach dann sieben Jahren Bauzeit eigentlich üblich wäre ( 2017 gab es einige Verbesserungen ). Stattdessen wolle sich BMW auf die Weiterentwicklung von Plug-In-Modellen und auf den Einbau von Batterien in seinen Fahrzeugen konzentrieren.

Dass BMW einen Fokus auf den Plug-In-Antrieb legt, hatte BMW uns gegenüber schon auf der IAA betont. Außerdem wolle BMW komplett neue Elektro-Autos entwickeln – der BMW Concept 4 dürfte in diese Richtung gehen. Für den i3 dagegen gebe es keine Pläne für einen Nachfolger.

Mit dem BMW i3 startet der bayrische Automobilhersteller ins Elektro-Zeitalter. Heraus gekommen ist ein Elektro-Auto mit riesigem Spaßfaktor, innovativer Technik, einem 170 PS starken E-Motor und einem heftigen Preis. Der beginnt nämlich bei knapp 35.000 Euro. Ob sich der i3 trotz des hohen Preises als alltagstauglicher Zweitwagen eignet, haben wir in diesem Video ausprobiert.

Schon damals hieß es aber auch, dass BMW die Produktion des i3 nicht sofort einstellen wurde, sondern ihn vorerst unverändert weiterfertigen würde. Damit trägt BMW den durchaus beachtlichen Absatzzahlen des BMW i3 Rechnung. Denn ein Ladenhüter ist das knuffige E-Auto mit der eigenwilligen Optik und dem ungewöhnlichen Fokus auf Karbon als Material für die Fahrgastzelle/Karosserie keineswegs, bis jetzt soll BMW über 150.000 Exemplare des i3 auf die Straße gebracht haben. Und die jährlichen Absatzzahlen steigen beim i3 sogar noch. Doch der Wagen ist gerade wegen des Karbons teuer in der Herstellung. Zumal er sich keine Plattform mit einem anderen Modell teilt.

Stellungnahme von BMW: Paloma Brunckhorst, Pressesprecherin von BMW für den Bereich E-Autos, antwortete damals auf unsere Nachfrage etwas verklausuliert: „Zunächst einmal – Medienberichte, wonach der BMW i3 keinen Nachfolger haben oder gar bald eingestellt wird, sind nicht zutreffend.

Der i3 erfreut sich mit zweistelligem Absatzzuwachs in seinem sechsten (!) Jahr unverändert steigender Nachfrage – und wird uns noch einige Jahre begleiten. Heute schon über seinen Nachfolger oder gar einen Namen zu sprechen, wäre daher verfrüht.

Fakt ist zudem: Bis 2023 plant die BMW Group 25 elektrifizierte Modelle, mehr als die Hälfte davon vollelektrisch. Darunter wird es auch weiterhin ein vollelektrisches Angebot im Segment der Kompaktklasse geben.

Auch den Ansatz des i3, als Pionier und Technologieträger Elektromobilität nun in die Breite auszurollen, führen wir fort – 2021 mit dem BMW i Next. Auch dieses Fahrzeug wird als Zukunftsbaukasten für künftige Modelle neue Maßstäbe setzen.“ Zitat Ende

Auf der IAA 2019 sprach PC-WELT mit BMW über dessen Strategie bei Auto-Antrieben. Damals sagte BMW, dass es viergleisig fahren wolle und bei reinen Elektro-Autos zwar weiter machen, dabei aber vorsichtig agieren wolle. Aber keine derartige E-Auto-Offensive starten werde, wie es manche Konkurrenten machen; BMW dachte dabei sicherlich auch an Volkswagen und dessen ID-Familie sowie konkret an den ID.3.

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