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Aya Neo: Neuauflage des Handhelds mit frischer AMD-CPU

23.12.2021 | 16:33 Uhr | Michael Söldner

Die nächste Version des Gaming-Handhelds Aya Neo soll auf einen Next-Gen-Chip von AMD bauen.

Mit dem Aya Neo hat das chinesische Unternehmen Aya einen Gaming-Handheld auf den Markt gebracht, der mit 510 Euro zwar deutlich teurer als eine Nintendo Switch ist, dafür aber mit einem vollwertigen Windows 10 ausgeliefert wird. Die aktuelle Version des Handhelds setzt auf einen Ryzen 5 4500U von AMD. Dazu kommt eine Grafikeinheit aus Basis der Radeon Vega 6. Wer auch 1.200 US-Dollar ausgeben kann, erhält dafür den verbesserten Handheld Neo Pro mit Ryzen 7 4800H und einer Vega-Grafikeinheit mit 8 CUs.

Neuauflage zur CES 2022

Für die im Januar 2022 stattfindende Messe CES will Aya eine weitere Neuauflage des Aya Neo vorstellen. Diese soll auf eine Next-Gen-AMD-CPU setzen. Dabei könnte es sich der Webseite Videocardz zufolge um einen Ryzen 6000 mit Zen 3+ handeln. Diesem könnte der Hersteller eine RDNA-2-Grafikeinheit zur Seite stellen. Dann könnte sich die mobile Gaming-Plattform auf Augenhöhe mit Valves Steam Deck befinden. Dieses setzt jedoch auf ein vorinstalliertes Linux als Betriebssystem.

Benchmark-Ergebnisse

Aktuell erreicht der Aya Neo im Geekbench 5 in der Singlecore-Wertung 1.088 Punkte, mit allen Kernen sind 4.260 Punkte möglich. Damit lässt sich beispielsweise das Rennspiel Forza Horizon 4 in nativer Auflösung von 1.280 x 800 Pixeln mit stabilen 60 Bildern pro Sekunde bei mittleren Grafikeinstellungen spielen. Im Gegenzug ist der Akku dann aber in nur zwei Stunden leer. Wer die vom Hersteller angegebene Laufzeit von sechs Stunden erreichen will, muss die TDP der APU manuell senken. Dann sinkt jedoch auch die Performance des Systems ab. Es bleibt spannend, welche Benchmark-Ergebnisse die noch namenlose Neuauflage des Aya Neo erreichen wird.

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