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Ausstattung eines Public Displays

03.03.2008 | 14:45 Uhr | Christian Löbering

Neben der Größe ist es vor allem die Ausstattung, die ein Public Display ausmacht. Mit Wärmesensoren lässt sich die Innentemperatur der Displays aus der Ferne überwachen. So kann der Techniker bei Bedarf schnell eingreifen. LCDs können mit einer hauchdünnen, aber widerstandsfähigen Kunststoffschicht geschützt werden. Plasmabildschirme von Pioneer besitzen eine stabile Glasfront, die vor Stößen schützt. Und der LCD-Monitor "Sanyo 42LMAR-E" ist nicht nur rauch-, sondern sogar wasserbeständig. Public Displays lassen sich von einem Rechner aus fernsteuern beispielsweise über RS-232C-Schnittstellen. Timer und Zeitschaltuhren übernehmen das Einschalten, wie etwa beim "Multisync LCD 4610" von NEC mit Scheduler-Funktion.

Wer viel Platz hat, kann mehrere Public Displays zu einer Videowand bis zu Kombinationen von fünf Mal fünf Geräten zusammenschalten. Für das Einspielen von Multiscreening-Inhalten von verschiedenen Quellen sind die entsprechenden Schnittstellen nötig. Bei den Panasonic-Displays lassen sich die vorinstallierten Eingänge über ein Slot-System erweitern. Dabei werden Anschlussboards für Signalquellen vom Composite über Komponenten-Videos bis zu HD-Signalen in das Display gesteckt.

Plasma oder LCD
Auf dem Flatscreen-Markt für Digital Signage konkurrieren zwei Technologien: Plasma und LCD. Welche sich besser eignet, hängt vom Einsatzzweck ab. Plasma gilt oft noch als die bessere Technologie für bewegte Bilder. Während hier nämlich ein elektrischer Impuls je Pixel genügt, braucht das Liquid Cristal Display (LCD) zumindest einen für die Helligkeit und bis zu drei zur Aktivierung der Sub-Pixel in der Farbfilterschicht. Das verlangsamt die Reaktionszeiten der Pixel und erzeugt bei schnellen Bewegungen die bekannten Nachzieheffekte. Moderne LCD-Riesen wie der "PN 525E" von Sharp haben allerdings mit sechs oder noch weniger Millisekunden so geringe Reaktionszeiten, dass sich die Unterschiede zu den Plasmas deutlich verringert haben.

Für die Anzeige stehender Bilder oder als digitale Informationstafeln haben LC-Displays die Nase vorn. Bei Plasmas können sich über lange Zeit stehende Bilder einbrennen. Um dies zu verhindern, ist beispielsweise Samsungs Plasmabildschirm "PPM63M6H" mit einer Pixelshift-Funktion versehen, die das Bild in Zeitabständen um einige Pixel im Uhrzeigersinn verschiebt.

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