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Aussagen zur Internet-Multiplayer-Partien

26.02.2003 | 14:45 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Ein gewisses Verständnis zeigt die BPjS für die "Langzeitspieler" von "C & C Generals", die sich zu Mehrspieler-Partien im Internet treffen oder in sogenannten Clans organisieren. Ihnen ginge es sicherlich nicht darum "etwaige Genozid-Fantasien im Spiel zu verwirklichen", so die BPjS.

Als Langzeitmotivation diene ihnen wohl eher die strategische Herausforderung. Positiv stellt die BPjS das Stein-Schere-Papier-Prinzip der verschiedenen Einheiten dar, dass die Spieler animieren würde, eigene Taktiken zu entwerfen. "Ein solcher Spieler weidet sich wohl nicht an bildschirmfüllenden Atom-Explosionen um ihrer Zerstörung willen, sondern sieht sie als strategisches Mittel, um zum Sieg zu kommen", so die BPjS.

Dennoch sei dies auch eine Art der "Kriegsverharmlosung". "Eine Verharmlosung des Krieges kann einer Verherrlichung des Krieges gleichstehen und deshalb ebenfalls jugendgefährdend sein, wenn Tod, Zerstörung, Kriegsnot und Kriegselend bagatellisiert werden", gibt die BPjS zu bedenken.

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