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Aus Macromedia Breeze wird Acrobat Connect

18.09.2006 | 13:59 Uhr |

Damit wird der neue Service "Adobe Connect" aufgerufen. Dahinter verbirgt sich das frühere "Breeze" von Macromedia, das Adobe im vergangenen Jahr übernommen hatte. Dieses ermöglicht Web-Konferenzen, die als Client lediglich den sowieso omnipräsenten "Flash Player" benötigen. Die einfache, eher für Einzelbenutzer konzipierte Connect-Version unterstützt Konferenzen mit bis zu 15 Teilnehmern. "Connect Professional" bietet darüber hinaus Sprachunterhaltungen mittels Voice-over-IP (VoIP) und schaltet bis zu 2500 Teilnehmer zusammen.

Der korrespondierende Server "Connect 6" beherrscht W3C-standardisierte Logfiles und Clustering von Edge-Servern. In Sachen Sicherheit unterstützt er PKI (Public Key Infrastructure) und SSL-Verschlüsselung, außerdem gibt es eine Zertifizierungen für angehängte NAS- (Network Attached Storage) und SAN-Speichersubsysteme (Storage Area Network). Für Entwickler, die Collaboration-Anwendungen auf Basis von Connect 6 erstellen wollen, bietet Adobe ein Software Development Kit (SDK) an.

Doch zurück zu Acrobat 8 und dessen Fähigkeiten zur Datensammlung: Formularfelder werden automatisch erkannt, lassen sich im - weiterhin kostenlosen - "Adobe Reader" ausfülle, digital unterschreiben und lokal speichern sowie in Richtung Microsoft Excel exportieren. Das Entwickler-Tool "Live Cycle Designer 8" wurde entsprechend um Vorlagen und einen Formularassistenten erweitert.

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