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Auch andere Unternehmen liegen auf Lauer

23.07.2002 | 11:58 Uhr |

Über das Ansinnen von Forgent zeigt man sich pikiert. Es sei immer das Ziel gewesen, JPEG als einen lizenzfreien Standard anbieten zu können, heißt es in der Mitteilung . Um ein lizenzfreies Format zu ermöglichen hätten Hunderte von Organisationen und Universitäten mitgearbeitet und ihr geistiges Eigentum zur Verfügung gestellt. Das neue Format JPEG 2000 etwa profitiere vom Entgegenkommen von rund 20 großen Organisationen, die ihre Patente und ihr geistiges Eigentum zur Verfügung gestellt hätten, ohne dafür Gebühren zu verlangen.

Gefahr für JPEGs droht laut dem Komitee aber nicht nur von Forgent Networks allein. Philips und Lucent zählen für die JPEG-Hüter ebenfalls zum Kreis der Unternehmen, die den lizenzfreien Gedanken nicht mittragen wollen und Forderungen stellen. Auch um den Bestrebungen der beiden letzt genannten Unternehmen entgegenzuwirken, soll "prior art" gesammelt werden. Bei der nächsten Sitzung des JPEG-Komitee im Oktober will man zumindest die Website mit einem Briefing der "prior art" fertig haben.

US-Unternehmen will Lizenzgebühr für JPEG (PC-WELT Online, 19.07.2002)

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