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Auch Kunden anderer Provider betroffen

28.09.2005 | 12:05 Uhr |

Mit einem ähnlichen Problem haben derzeit mehrere Kunden von Resale-Anbietern zu kämpfen. Nahezu kein Provider gibt bereits bei der Auftragserteilung einen Hinweis auf die maximal mögliche Bandbreite des Kunden-Anschlusses. Zwar könnten sie über eine Abfrage bei der T-Com an einen Wert kommen, der ist jedoch nicht immer korrekt. Daher verzichten die Resale-Provider lieber komplett auf eine Angabe. Das Nachsehen hat in dem Fall der Kunde, wenn er, wie im Beispiel von Herrn Krüger, einen langsameren Anschluss als erwartet bekommt.

Wir haben bei 1&1 nachgeforscht, warum Herr Krüger nicht gefragt wurde, ob er mit der 3072-KBit/s-Variante einverstanden ist. Schließlich steht in der "Leistungsbeschreibung 1&1 DSL-Anschluss", dass nur "auf Wunsch des Kunden" die Fallback-Lösung geschaltet wird.

Die Pressestelle antwortet uns, dass Kunden mit der Auftragsbestätigung die Info über die tatsächlich realisierbare Bandbreite erhalten. Reagieren sie darauf nicht, gehe 1&1 davon aus, dass die Kunden damit einverstanden sind. Wer sich an die Hotline wende, würde aber die Möglichkeit haben, kostenlos auf DSL 2000 zu wechseln. Warum die Hotline im Falle von Herrn Krüger den Wechsel verwehrt hat, konnte man uns aber nicht erklären.

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