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Auch AMD mit schlechten Zahlen

12.12.2000 | 11:47 Uhr |

Nach Intel, Dell und anderen Technologie-Firmen hat es nun auch AMD erwischt. Für das vierte Quartal wurden die Zahlen nach unten korrigiert, man erwartet nur noch ein gemäßigteres Wachstum als zuvor prognostiziert.

Nach Intel, Dell und anderen Technologie-Firmen hat es nun auch AMD erwischt. Die Umsätze des vierten Quartals sollen im Vergleich zum rekordverdächtigen dritten Quartal nur leicht bis überhaupt nicht steigen.

Vor nicht allzu langer Zeit wollte der Chip-Produzent im vierten Quartal acht bis neun Millionen Chips an den Mann bringen. Jetzt folgt die Ernüchterung: Bei einem Verkauf von 6,8 Millionen Chips wäre die Vorstandsetage schon glücklich.

Ebenfalls schlecht in diese Marktsituation passen die immer wieder kehrenden Preissenkungen, die - wie auch bei Intel - kräftig auf die Margen drücken. Selbst bei steigenden Verkaufszahlen würde somit der Umsatz sinken.

Obwohl AMD, im Gegensatz zu Intel, den Großteil seines Umsatzes außerhalb der vereinigten Staaten erzielt, scheint sich auch hier die abkühlende Konjunktur bemerkbar zu machen.

Den Verbraucher wird es freuen. Haben doch die Chip-Hersteller in den letzten Jahren diverse neue Produktionsstätten gebaut, unter anderem in Dresden, könnte eine geringere Nachfrage zu einem prall gefüllten Lagerbestand führen, der nur durch massive Preissenkungen wieder los geschlagen werden kann. (PC-WELT, 12.12.2000, mp)

Alarmglocken bei Intel (PC-WELT Online, 08.12.2000)

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