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Asetek fordert Verkaufsverbot für Radeon R9 Fury X

08.12.2015 | 15:40 Uhr |

Asetek sieht in AMDs Grafikkarte Radeon R9 Fury X eine Patentverletzung und fordert ein Verkaufsverbot.

Der für seine Wasserkühlungs-Systeme bekannte Hersteller Asetek hat den Grafikkartenhersteller AMD per Unterlassungserklärung dazu aufgefordert, die Grafikkarte Radeon R9 Fury X samt Wasserkühlung künftig nicht mehr zu verkaufen. Die Kühlmethode verstoße gegen Patente von Asetek.

Erst kürzlich hat Asetek in einem Verfahren gegen Cooler Master gewonnen. Dabei ging es um das Seidon-Lineup für Wasserkühlungen von Cooler Master. Die bei der Grafikkarte Fury X verbaute Wasserkühlung wurde in Zusammenarbeit mit Cooler Master entwickelt.

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Auch gegen Gigabyte und dessen GeForce GTX 980 WaterForce will Asetek vorgehen. Dem gebeutelten Unternehmen AMD dürfte der Rechtsstreit sehr ungelegen kommen. Der Release des letzten Grafikkarten-Flaggschiffs, der R9 290X, liegt schon zwei Jahre zurück. Dazu kommen gerade laufende Umstrukturierungsmaßnahmen in der Grafikkarten-Abteilung.

AMD hat vor kurzem sein neues Grafikkarten-Monster, die Radeon R9 Fury X vorgestellt, die in der gleichen Preisklasse wie die Geforce GTX 980 Ti antritt. Beide sollen kompromissloses Zocken in 4K ermöglichen. Grund genug für Fritz und Michi von Team Hölle die beiden Grafikkarten in einem Praxistest gegeneinander antreten zu lassen.

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