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Arbeiten mit Ebenen

02.12.2005 | 10:21 Uhr | Arne Arnold

In diesem Beitrag haben Sie Ihr Bild mit Befehlen verändert, die sich direkt auf das Foto auswirken. Der ursprüngliche Zustand ist verschwunden. Wesentlich flexibler bearbeiten Sie ein Foto über Ebenen. Die meisten Bildbearbeitungsprogramme bieten diese Funktion.

Das Prinzip der Ebenen: Ebenen können Sie sich wie Folien vorstellen, die Sie übereinander legen. Eine obenauf liegende Folie verdeckt die darunter liegende. Der Vorteil: Das Foto als unterste Ebene bleibt stets unverändert erhalten. Obendrauf legen Sie dann etwa eine Ebene, die die Helligkeit über den Ebenen-Histogrammbefehl verändert. Wollen Sie diesen Effekt vorübergehend nicht mehr haben, schalten Sie die Ebene einfach aus. In der Regel gibt es zwei Arten von Ebenen: Die erste ist für ist für Bildmanipulationen wie Helligkeit, Kontrast oder Schärfe gedacht, die zweite für weitere Bildelemente.

Wichtig bei der Arbeit mit Ebenen: Ebenen stehen Ihnen meist nur zur Verfügung, wenn Sie das spezielle Dateiformat Ihrer Bildbearbeitung wählen. Das JPEG-Format kennt keine Ebenen. Sie müssen Ihre Fotos also vor der Bearbeitung in einem anderen Format speichern. Wollen Sie später das manipulierte Bild ausdrucken, fügt die Bildbearbeitung die Ebenen automatisch zusammen, wenn Sie das Foto an Ihren Drucker schicken. Wollen Sie das Foto von einem Labor entwickeln lassen, müssen Sie es wieder im JPEG-Format speichern. Dabei vereint die Software dauerhaft alle Ebenen in einem Bild.

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