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Apple will Maps-App mit zwei neuen Startup-Käufen verbessern

22.07.2013 | 19:04 Uhr |

Mit dem Zukauf zweier Startups will Apple seinen eigenen Kartendienst für Mobilgeräte verbessern.

Seit iOS 6 setzt Apple auf iPad oder iPhone nicht mehr auf Google Maps, sondern auf einen eigenen Kartendienst. Dieser stand kurz nach der Veröffentlichung hart in der Kritik . Apple will die Schwachstellen der eigenen Software nun offenbar mit dem Zukauf zweier Startup-Unternehmen kompensieren.

Beim ersten Neuzugang namens HotStop handelt es sich um einen Dienst, der Fußgänger, Auto- oder Busfahrer unterwegs ans Ziel führt. Die Datenbank des Anbieters ist hierzulande noch sehr dünn, lediglich Berlin und Ulm werden abgedeckt. In Nordamerika wird HotStop aber bereits von zwei Millionen Anwendern genutzt.

Ebenfalls zu Apple gehört nun Locationary. Der Dienst sammelt Informationen zu Geschäften, dabei helfen sowohl die Betreiber als auch die Nutzer. Diese Daten sollen in Form von Jobangeboten oder Rabattaktionen verbreitet werden. Locationary hat bislang schon 200 Millionen Profile erfasst.

Karten-App: Google Maps für iOS ist erschienen

Als erste Reaktion auf die beiden Neuzugänge im Apple-Portfolio wurde die Windows-Phone-App von HotStop aufgegeben. Im Store wird das Programm nicht mehr angeboten, Anwender werden stattdessen auf die für Mobilgeräte optimierte Website des Unternehmens verwiesen.

Apple hat auf einer Keynote in San Francisco mehrere Neuerungen vorgestellt. Darunter die neuste Version seines mobilen Betriebssystems iOS und den neuen Mac Pro. Die Optik von iOS 7 hat Apple komplett überarbeitet. Darüber hinaus unterstützt das neue System nun Multitasking für alle Apps und verfügt über ein Schnellzugriffsmenü. Der neue Mac Pro fällt vor allem durch sein futuristisches Röhrendesign auf. Mit Prozessoren der neusten Haswell-Generation von Intel und zwei Fire-Pro-Grafikchips von AMD verspricht der Mac Pro eine bis zu 2,5fach höhere Rechenleistung als der Vorgänger.

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