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Apple unterbindet Werbe-Tracking über MAC-Adressen in iOS 7

29.08.2013 | 05:02 Uhr |

In iOS 7 können Nutzer nicht mehr eindeutig über ihre MAC-Adresse von Anwendungen identifiziert werden. Geräte melden der App eine Standard-Adresse.

Über die MAC-Adresse lassen sich Rechner, Smartphones oder andere Geräte eindeutig über das Internet identifizieren. Im Gegensatz zur IP-Adresse bleibt die MAC-Adresse immer gleich. App-Anbieter nutzen das aus, um Anwender zu erkennen und sie mit Werbung gezielt anzusprechen.

In iOS 7 wird diese Möglichkeit jedoch gestrichen. Anstatt der tatsächlichen MAC-Adresse schicken iPhone oder iPad im neuen Betriebssystem nur noch die Standard-Adresse 02:00:00:00:00:00: an die jeweilige App.

Entwickler werden entsprechend dazu angehalten, stattdessen auf das System identifierForVendor zur Erkennung des Mobilgeräts zurückzugreifen. Diese Seriennummern sind für alle Anwendungen eines Herstellers gültig. Nach der Löschung aller Apps eines Anbieters, wird auch die Seriennummer entfernt. Die Verfolgung der Nutzer durch Werbung wird aber auch weiterhin möglich sein. Der Befehl advertisingIdentifier liefert allen Apps eine entsprechende Seriennummer, die sich allerdings vom Anwender auch wieder löschen lässt.

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Mit diesem System soll die bisherige Verwendung der Seriennummer des Geräts ( UDID ) umgangen werden, da sich sonst auch nach einem Verkauf noch immer Nutzerdaten vom Gerät abrufen lassen.

Apple hat auf einer Keynote in San Francisco mehrere Neuerungen vorgestellt. Darunter die neuste Version seines mobilen Betriebssystems iOS und den neuen Mac Pro. Die Optik von iOS 7 hat Apple komplett überarbeitet. Darüber hinaus unterstützt das neue System nun Multitasking für alle Apps und verfügt über ein Schnellzugriffsmenü. Der neue Mac Pro fällt vor allem durch sein futuristisches Röhrendesign auf. Mit Prozessoren der neusten Haswell-Generation von Intel und zwei Fire-Pro-Grafikchips von AMD verspricht der Mac Pro eine bis zu 2,5fach höhere Rechenleistung als der Vorgänger.

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