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Mac OS X sollte für ARM-Prozessoren portiert werden

07.02.2012 | 20:02 Uhr |

Aus einem Forschungspapier eines ehemaligen Apple-Praktikanten geht hervor, dass Mac OS X Snow Leopard auch für ARM-Prozessoren umgesetzt werden sollte.

Die Bachelor-Arbeit von Tristan Schaap, der 2010 für 12 Wochen bei Apple als Praktikant gearbeitet hat, beinhaltet ein interessantes Forschungsprojekt. Demnach hatte sich das Unternehmen an einer Portierung des Betriebssystems Mac OS X Snow Leopard  für ARM-Prozessoren versucht. Zwar ließ sich ein Teil des Systems auf den Chips starten, das Projekt musste jedoch wegen einer fehlenden Implementierung auf der Debug-Hardware aufgegeben werden.

Ob mit diesem Experiment jedoch auch ein geplanter Einsatz in einem später im Handel zu findenden Produkt verbunden war, bleibt offen. Apple hatte in der Vergangenheit oft mit ähnlichen Projekten von den eigentlichen Unternehmenszielen abgelenkt. Auf der anderen Seite hat Schaap mittlerweile als CoreOS-Ingenieur eine Festanstellung bei Apple ergattern können.

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Schon lange gibt es Gerüchte über Apples Absichten, von den bislang in Macs genutzten Intel-Chips auf ARM-Prozessoren umzusteigen. Auch eine Zusammenlegung von Mac OS X und iOS wahr mehrfach im Gespräch. So hätte es bei Apple bereits Versuche gegeben, ein MacBook Air auf Basis des im iPad 2  genutzten ARM A5  Prozessors zu realisieren.

Bei Doppelklick greifen wir heute eine der größten Kontroversen der IT-Geschichte auf. Apple Mac oder Windows-PC - was ist besser? Zur Klärung der Frage hat Alexandra Polzin zwei Experten im Studio, die es wirklich wissen müssen: Sebastian Hirsch, Chefredakteur der Macwelt und Andreas Perband, Chefredakteur von PC-WELT.de. Wer hat die schlagkräftigeren Argumente?

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