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App-Fehler: Tesla-Fahrer strandet in der Wüste

17.01.2017 | 13:46 Uhr |

Tesla-Besitzer Ryan Negri wollte das schlüsselloses Smartphone-Feature ausprobieren und saß in der Wüste fest.

Mit dem schlüssellosen Smartphone-Feature können Tesla-Model-S-Besitzer ihre Autoschlüssel zu Hause lassen. Der Wagen wird über die Android- oder iOS-App des Herstellers aufgesperrt und gestartet – zumindest in der Theorie.

Der US-Amerikaner Ryan Negri beschloss am vergangenen Wochenende, das App-Feature kurzerhand auszuprobieren. Zusammen mit seiner Frau und den beiden Hunden brach er zu einer Spritztour zum Red Rock Canyon in der Nähe von Las Vegas auf – die Autoschlüssel ließ er im Haus. Auf dem Rückweg stellte Ryan den Wagen für eine kurze Pause ab und stieg aus.

Als er die Heimfahrt fortsetzen wollte, erlebte er eine böse Überraschung. Sein E-Auto ließ sich per App weder öffnen noch starten. Das Problem: Negris Smartphone hatte in der Wüste keinen Empfang. Ohne Empfang funktioniert auch die Tesla-App nicht mehr, da diese keine Server-Verbindung herstellen kann.

Um nicht in der Wüste übernachten zu müssen, legte Negris Frau mit dem Smartphone schließlich eine Strecke von mehr als drei Kilometern zurück, bis sie ein Mobilfunksignal bekam. Damit konnte sie jedoch nicht den Wagen starten, da dieser ebenfalls ein Mobilfunksignal benötigt. Negris Frau rief schließlich Freunde an, die dem Ehepaar die Autoschlüssel vorbei brachten. Seine kleine Odyssee teilte Negri über die Foto-Community Instagram .

Negri zieht die Konsequenzen und gelobt nun, die Autoschlüssel für den Notfall immer mitnehmen zu wollen. Tesla kritisiert der US-Amerikaner für einen fehlenden Notfallplan für Gegenden mit schlechter Netzabdeckung.

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