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Antispam-Modul

11.07.2005 | 14:12 Uhr | Arne Arnold

Das Antispam-Modul des Sicherheitspakets arbeitet mit Outlook und Outlook Express zusammen. Dort legt es zwei Spam-Ordner an, in die es unerwünschte beziehungsweise nicht eindeutig identifizierte Nachrichten einsortiert. Außerdem erstellt es eine neue Symbolleiste über die sich der Filter bedienen und konfigurieren lässt.

Das Modul arbeitet zum einen mit Algorithmen, zum anderen nach einer Blacklist, die es sich aus der Online-Datenbank des Herstellers holt. In den Optionen lässt sich angeben, ob das Utility Nachrichten, die man manuell als Spam gekennzeichnet hat, an die Online-Datenbank übermitteln soll. Wird eine Nachricht von mehreren Anwender so als Spam gekennzeichnet, wird sie auf die offizielle Blacklist gesetzt.
Dieses Gemeinschaftsprinzip für die Identifizierung von Spam kann sehr gut funktionieren. Es birgt aber auch das Risiko von "false positive", also von fälschlicherweise als Spam markierten Nachrichten.

Insgesamt sind die Optionen zum Antispam-Modul umfangreich und die Konfiguration gelingt einfach. Gut gefällt uns, dass sich der Posteingang auch manuell nach Spam durchsuchen lässt. Wer es vor der Installation des Tools versäumt hatte, die unerwünschten Nachrichten zu löschen, kann so einmal mit dem Mail-Müll nachträglich aufräumen.

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