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Answers: Nutzer sollen Amazons Alexa schlauer machen

13.09.2019 | 15:29 Uhr | Denise Bergert

Amazons Alexa weiß auf viele Wissensfragen keine Antwort. Das soll sich mit dem neuen Alexa Answers Programm ändern.

Amazon will mit seiner Sprachassistentin Alexa zum Google Assistant aufschließen. Besonders bei Wissensfragen bekommen Nutzer des Öfteren die Antwort „Das weiß ich leider nicht" zu hören. Mit dem neuen Programm Alexa Answers soll sich das nun ändern.

Nach einem ausführlichen Betatest, steht der Dienst nun für alle US-Nutzer zur Verfügung. Auf alexaanswers.amazon.com können sie sich einen Account erstellen und sich aus einem großen Fragen-Katalog, auf den Alexa keine Antwort kennt, eine Frage aussuchen, die ihrem Interessengebiet entspricht. Ihre Antwort darf nicht länger als 300 Zeichen sein und wird nach einer Überprüfung ins Alexa-Ökosystem integriert.

Um Nutzern einen Anreiz zu bieten, ihre Freizeit in Alexa Answers zu investieren, lockt Amazon mit einem Punktesystem. Immer, wenn Alexa die Frage gestellt wurde, die der Nutzer beantwortet hat, bekommt er Punkte. Auch für das Schreiben neuer Antworten schüttet das System Punkte aus. Jede Antwort wird außerdem über ein internes System bewertet. Nur die Antworten mit den besten Bewertungen, werden von Alexa auch als Antwort vorgetragen. Ein automatisches System soll außerdem anstößige und falsche Antworten herausfiltern. Wann und ob Alexa Answers auch nach Deutschland kommt, ist noch nicht bekannt.

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