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Anbieter I

Für die Internet-Telefonie benötigen Sie einen Vertrag mit einem Provider. Prinzipiell lassen sich zwei Arten unterscheiden: Verträge ohne Grundgebühr beziehungsweise Mindestumsatz und solche mit Grundgebühr oder zumindest mit Kopplung an einen DSL-Tarif. Subventionierte Hardware gibt’s in der Regel nur, wenn Sie sich für einen bestimmten Zeitraum an einen Anbieter binden. Bei manchen Tarifen müssen Sie ein Prepaid-Konto aufladen, während Sie bei anderen komfortabel am Monatsende per Rechnung und Bankeinzug bezahlen. Details zu den Tarifen finden Sie in der 2 Tabelle ab dieser Seite.

1&1 VoIP

1&1 bietet alle regulären DSL-Plus-Tarife mit VoIP-Option an. Dabei sind jeweils 100 Freiminuten monatlich ins deutsche Festnetz inklusive. Die Tarife gibt’s ab 6,90 Euro monatlich. Nach den 100 Freiminuten kostet jede Minute ins deutsche Festnetz 1 Cent; Gespräche in Handynetze sind ab 19,9 (D-Netze) bis 24,9 Cent (E-Netze) pro Minute zu haben. Für die Rufnummernvergabe hat 1&1 übrigens eine gleichermaßen elegante wie juristisch sichere Lösung gefunden. Es gibt keine zusätzliche Nummer, sondern die bereits bestehende Nummer wird auch für die IP-Telefonie verwendet. Integriert sind einige Sonderfunktionen, die Sie bei anderen Telefonanschlüssen extra bezahlen müssen. So lassen sich auch für Inhaber eines Analoganschlusses zwei abgehende Gespräche gleichzeitig führen, und Funktionen wie Rückfragen, Makeln und Anklopfen sind möglich.

Freenet I-Phone

Einer der ersten Anbieter in Deutschland, die VoIP-Telefonie für Privatkunden ins Programm genommen haben, war Freenet. Bei den Gebührenmodellen kann der Kunde wählen: Wenn Sie nicht nur innerhalb des I-Phone-Netzes telefonieren wollen, eignet sich I-Phone Plus, das 2,90 Euro im Monat Grundgebühr kostet. Darin enthalten sind pro Monat 100 Freiminuten ins deutsche Festnetz. Der Tarif lässt sich mit beliebigen Internet-Providern nutzen. Sie binden sich allerdings mindestens für 12 Monate an I-Phone Plus. Wenn Sie bereits einen der Volumentarife (ab 5,90 Euro monatliche Grundgebühr) oder eine Flatrate von Freenet haben, können Sie sich stattdessen auch für Freenet I-Phone Fun anmelden, einen Tarif ohne Extra-Grundgebühr. Allerdings erhalten Sie dann keine eigene Rufnummer – die ist den I-Phone-Plus-Kunden vorbehalten. Die Gebührenstruktur ist übersichtlich. Gespräche zu deutschen Festnetzanschlüssen kosten pro Minute 1 Cent, Telefonate in die deutschen Handynetze 19 Cent. Für Auslandsgespräche fallen zwischen 2,3 und 85 Cent pro Minute an.

GMX Netphone

Bei Telefonaten innerhalb Deutschlands bietet GMX die gleichen Minutenpreise wie 1&1 und ist damit für viele Ziele der günstigste Anbieter in unserem Testfeld. Denn anders als etwa bei 1&1 oder Freenet fällt weder eine Grundgebühr an, noch sind Sie an einen bestimmten Anbieter gebunden. Auch bei GMX wird keine neue Telefonnummer vergeben, sondern es werden die Gespräche auf die vorhandene Festnetznummer aufgeschaltet.

Nikotel

Auf den ersten Blick ähnelt das Angebot von Nikotel dem von anderen VoIP-Providern, die keine Grundgebühr verlangen. Bezahlt wird per Überweisung oder Kreditkarte auf ein Prepaid-Konto, Mindestumsatz und Anmeldegebühr fallen nicht an, doch die Gespräche sind für VoIP-Verhältnisse eher teuer: 1,9 Cent kostet es ins deutsche Festnetz und in die amerikanischen Fest- und Mobilnetze. Auch die Preise für Auslandsgespräche sind je nach Ziel und Uhrzeit durch geschicktes Einsetzen von Call-by-Call-Vorwahlen zu unterbieten. Das Besondere an Nikotel ist aber die Flatrate. Für 19,90 Euro können Sie 30 Tage lang so viel telefonieren, wie Sie wollen – entweder in die Festnetze von Deutschland, Österreich und der Schweiz oder aber in alle Netze in den USA und Kanada. Besonders kundenfreundlich: Sie werden nicht in ein möglicherweise unerwünschtes Abo-Modell gedrängt, sondern entscheiden selbst, wann Sie Ihren 30-Tage-Zeitraum neu beginnen lassen wollen. Das ist vor allem in Urlaubszeiten praktisch.

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