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Analoger Quantencomputer von Google

14.06.2016 | 17:00 Uhr |

Google will die bei digitalen Quantencomputern nötige Fehlerkorrektur mit einem analogen Quantencomputer umgehen.

Schon länger wird an Quantencomputern geforscht. Die bisherigen Rechner basieren auf digitalen Konzepten, die konventionellen Computern ähneln. Google geht zusammen mit Forschern der Universität des Baskenlandes einen anderen Weg: Der analoge Quantencomputer der Wissenschaftler besteht aus neun Qubits. Derartige Rechner könnten sich besser für eine Skalierung der Aufgaben eignen, sind im Gegensatz zu digitalen Quantencomputern aber kaum erforscht.

Der Google-Rechner simuliert neun Atome, die durch Magnetfelder miteinander interagieren können. Als wirklich überlegen erweisen würde sich der Rechner jedoch erst, wenn er aus mindestens 40 Qubits bestehen würde. Genau dieses Ziel will Google in naher Zukunft erreichen.

Digitale Quantencomputer sind für bestimmte Berechnungen besser geeignet als herkömmliche Rechner. Durch die empfindlichen Quanteneffekte bei der Verarbeitung der Daten muss viel Zusatzaufwand in die Fehlerkorrektur investiert werden. Aus diesem Grund stehen Unternehmen wie IBM oder Start-ups den analogen Quantencomputern offen gegenüber.

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