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Amazon rät: So schützen Sie sich vor Phishingangriffen

28.01.2022 | 14:23 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Cybergangster greifen immer wieder Amazon-Kunden an. Amazon hat jetzt Tipps zusammengestellt, wie Sie sich vor Phishingmails und vor anderen Gefahren für Ihr Amazonkonto schützen.

Amazon hat einige Links zu Hilfeseiten zusammengestellt, die Ihnen dabei helfen sollen, Phishingmails und andere Betrugsversuche in Zusammenhang mit Ihrem Amazonkonto erkennen zu können.

Die oben genannten Links sind nicht nur, aber vor allem für Empfänger der folgenden Phishingmails interessant:

27.1.2022: Neue Amazon-Phishingmails

„Grüße von Amazon

Wir haben Ihr Amazon-Konto und alle ausstehenden Bestellungen gesperrt“.

So unerfreulich beginnen aktuelle Phishingmails, mit denen Cybergangster wieder einmal versuchen Amazon-Nutzer in die Fall zu locken. Angeblich würden die vom Kunden angegebenen Rechnungsinformationen nicht passen. Deshalb müsse sich der Kunden über den orangen Button unten in der Mail bei seinem Amazon-Konto anmelden und dort seine Rechnungsdaten überprüfen. Komme man dieser Aufforderung nicht innerhalb von zwei Tagen nach, so würden alle Bestellungen storniert.

Wie gehabt landet man über den Link, der hinter dem Button gelegt ist, auf eine betrügerische Seite, auf der die Zugangsdaten gestohlen werden.

So reagieren Sie richtig: Löschen Sie diese Mail und klicken Sie nichts darin an!

Dezember 2021: Amazon-Phishing-Kampagne

Wieder nehmen Cybergangster Amazon-Kunden ins Visier. Die Betreffzeile der aktuellen Phishingmails lauten: “Bitte aktualisieren Sie Ihre Zahlung innerhalb von 24 Stunden“, wie Verbraucherschützer schreiben . Darunter folgt das Amazon.de-Logo.

Nach einer mit „Hallo“ ganz allgemein gehaltenen Anrede steht im Text der Mail, dass das Amazonkonto des Empfängers samt aller ausstehenden Bestellungen gesperrt worden sei. Angeblich würden die bei Amazon angegebenen Rechnungsinformationen nicht mit denen beim Kartenaussteller hinterlegten Informationen übereinstimmen. Deshalb solle sich der Empfänger bei seinem Amazonkonto anmelden und die hinterlegten Kartendetails überprüfen. Um die Mail noch glaubwürdiger zu machen, steht eigens noch ein Hinweis dazu, wie man sich verhalten solle, sofern man kürzlich umgezogen sei und die dadurch geänderte Adresse der Grund für die Kartenproblematik sei.

Darunter folgt dann der für Phishingmails obligatorische (orangefarbene) Button mit dem Text „Jetzt aktualisieren“.

Um der Mail Nachdruck zu verleihen, folgt nun ein in drohendes Schwarz eingefärbter Kasten mit einem teilweise in rot abgefassten Text, in dem gefordert wird, dass diese Überprüfung binnen 24 Stunden erfolge. Dieser Text wirkt, als wurde er aus unterschiedlichen Textbausteinen zusammengebastelt. Denn erstens stehen sowohl die Anrede-Form „Sie“ als auch das „Du“ nebeneinander und zweitens steckt auch noch ein leicht erkennbarer Vertipper in dem Text: „Danke für dein Besorgnis“.

So sehen die aktuellen Amazon-Phishingmails aus.
Vergrößern So sehen die aktuellen Amazon-Phishingmails aus.

Wie gehabt gibt es nur eine Aktion, die diese Mail verdient: Das sofortige Löschen, ohne etwas in der Mail anzuklicken.

In letzter Zeit kursiert eine riesige Menge von Phishingmails zu unterschiedlichen Themen. Hier der Überblick:

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