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Warum der Amazon-Lieferant nach einem Passwort fragt - die Antwort

30.08.2021 | 15:19 Uhr | René Resch

Amazon testet neue Versandoptionen. Pakete, die einen hohen Wareninhalt aufweisen, gibt es bald gegen Passwort.

Amazon-Bestellungen, die einen hohen Bestellwert aufweisen, werden zukünftig wohl nur noch gegen ein Einmalpasswort ausgehändigt. Amazon nennt das System: "Sichere Zustellung mit Einmalpasswort". So möchte Versandriese zukünftig wohl verhindern, dass Pakete in die falschen Hände gelangen oder Lieferanten teure Waren einfach vor die Haustüre legen.

Wenn eine Sendung ein Einmalpasswort erfordert, sendet Amazon dem Kunden dazu einen sechsstelligen numerischen Code an die, im Kundenkonto hinterlegte E-Mail-Adresse, sobald die Ware versendet wurde. Weiterhin können Kunden das Passwort auch unter "Meine Bestellungen" mit der Option "Lieferung verfolgen" aufrufen. Das Passwort ist bis zum Ende des Tages der Zustellung gültig.

Amazon-Einmalpasswort kann an Dritte weitergegeben werden

Das Einmalpasswort müssen Sie dann bei der Lieferung dem Zusteller vorlesen, er tippt dies auf seinem Handy in seine Amazon-Liefer-App ein und erst dann erhalten Sie Ihr Paket. Falls man selbst nicht Zuhause ist, kann das Passwort auch von einer dritten Person, etwa dem Partner oder einem Nachbarn weitergereicht werden. Das Passwort mit Unbekannten zu teilen empfiehlt Amazon jedoch nicht.

Der Versandriese merkt dazu an: "Wenn Sie nicht anwesend sind, um das Paket entgegenzunehmen, können Sie das Einmalpasswort an jemanden, den Sie kennen, weitergeben. Diese Person kann dann das Paket für Sie annehmen. Wir empfehlen nicht, das Einmalpasswort mit einer unbekannten Person zu teilen. Wenn niemand das Paket annehmen kann, wird die Zustellung am nächsten Werktag erneut versucht." Weiterhin sollte man das Einmalpasswort auch nicht mit telefonisch mit dem Fahrer teilen .

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