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Alles dreht sich um "Mobile"

15.03.2002 | 17:08 Uhr |

Die Produkte umfassen zwei Kategorien für Geschäftskunden - nämlich das "Mobile Access Portal" und das "Mobile Service Portal". Über das Access Portal sollen Mitarbeiter von unterwegs mit unterschiedlichen Endgeräten wie Handy, PDA und Notebook auf das Firmennetz sowie auf Mails, Termine und Adressdaten auf Outlook/Exchange-Basis zugreifen können. Mit dem Mobile Service Portal werden Unternehmen zusätzlich von T-Mobile gehostete Office-Funktionen zur Verfügung gestellt.

Große Bedeutung hat dieser Deal auch für Microsoft: Die Redmonder steigen damit in einen Markt ein, der bisher von Java- und Unix-orientierten Anbietern wie Sun, Bea oder IBM dominiert zu werden schien. Microsoft-Deutschland-Chef Kurt Sibold behauptet jedoch, sein Unternehmen habe bei den Web-Services einen Vorsprung gegenüber den Mitbewerbern, die Telekom könne daher schneller mit Produkten auf den Markt kommen. Bisher sei allerdings lediglich eine gemeinsame Absichtserklärung abgegeben worden. Von einem Joint Venture, wie es in einigen Medienberichten geheißen hatte, könne noch nicht gesprochen werden.

Fest steht, dass die Telekom .NET-Server einsetzen und Anwendungen mit Microsoft-Tools entwickeln wird. Aus Microsoft-Sicht ist diese Kooperation nicht exklusiv. Ein entsprechendes Abkommen hat der Softwarekonzern auch mit dem Netzbetreiber Viag Interkom getroffen.

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