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Alien-Jäger: Es gibt grüne Oasen auf dem Mars

14.06.2016 | 11:20 Uhr |

Gleich mehrere Seen, die von Bäumen umrandet sind, will ein Alien-Jäger auf dem Planeten Mars entdeckt haben. Auf Fotos, die von der NASA stammen!

Der Mars erfreut sich unter Alien-Forschern besonderer Beliebtheit. Immer wieder glauben Hobby-Astronomen auf dem roten Nachbarplaneten der Erde außergewöhnliche Entdeckungen machen zu können. So soll ein Foto vom Mars einen frei schwebenden Löffel zeigen. Auf einem anderen Foto glauben Alien-Jäger eine Art Marshenge entdecken zu können – also ein Stonehenge auf dem Mars.

Außerdem soll auf dem Mars sogar eine Pyramide stehen – die alten Ägypter kamen wirklich weit herum. Doch all das ist ein Klacks gegen die neueste Entdeckung eines Alien- und Mars-„Experten“. Denn dieser will auf dem Mars grüne Oasen gefunden haben. Regelrechte Seen, die von Bäumen umgeben sind. Blühendes Leben sozusagen. Auf dem Mars wohlgemerkt!

Diese ziemlich schräg anmutende Behauptung findet man in einem Video, das auf dem Youtube-Kanal WhatsUpInTheSky37 veröffentlicht wurde. Das Video hat der emsige Alien-Jäger bereits 2015 veröffentlicht, es blieb aber von einigen Youtube-Kommentaren abgesehen, lange Zeit unbeachtet.

Die Oberflächenstruktur des Mars lässt der NASA zufolge durchaus den Schluss zu, dass an und unter der Oberfläche Wasser geflossen ist. Nur ist das eben lange her. Der Alien-Forscher dagegen glaubt der NASA bei der Suche nach Wasser weit voraus zu sein.

Seine Entdeckung will der Alien-Jäger Will Farrar auf Fotos der NASA-Sonde Mars Global Surveyor gemacht haben. Und wo Wasser ist, dort ist auch Leben möglich. Von den blühenden Oasen bis zum lebenden grünen Männchen ist der Weg nicht mehr allzu weit.

Die NASA konnte nach eigenen Angaben bisher keine sicheren Beweise für fließendes Wasser oder überhaupt Oberflächenwasser finden. Seit 2015 gibt es aber eine Diskussion darum, ob man eventuell Hinweise für Eis gefunden haben könnte, das während des "Marssommers" schmelzen könnte.

Allerdings halten es NASA-Forscher durchaus für möglich, dass sich zum Beispiel an den Pol-Kappen oder in Kratern sowie unter der Marsoberfläche Eisreste erhalten haben. Das Oberflächenwasser ist nach Meinung der NASA aber großenteils verdampft.

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