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Aldi-PC-Rückblick: Angebot vom November 2001

07.03.2002 | 11:00 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Aldi-PC vom November 2001

Während Aldi seinem Komplett-PC-Angebot im März 2001 beim standardmäßig verwendeten Intel-Prozessor nur 100 Megahertz zusätzlich spendierte, fiel der neue Prozessor beim Komplett-PC im November 2001 wesentlich üppiger aus: Hier wurde ein Pentium 4 mit 1,8 Gigahertz verwendet. Der Preis für den Rechner blieb im Vergleich zum März 2001 jedoch gleich.

Der "Multimedia-Internet Entertainment PC Titanium MD 3000" von Medion hatte auch diesmal 256 Megabyte Hauptspeicher an Bord. Die Grafikkarte war mit dem im November noch aktuellen GeForce-3-Ti-200-Chipsatz von Nvidia ausgestattet. Die vierfach AGP-Grafikkarte kam mit 64 Megabyte DDR-SDRAM und einem TV-Ausgang sowie einem Video-Eingang.

Auch beim CD-Brenner legte Aldi zu und verdoppelte dessen Geschwindigkeit auf 16x10x40. Im Vergleich zu den Vorgängern wurde auch die Festplatte auf eine Kapazität von 80 Gigabyte verdoppelt. Das DVD-Laufwerk konnte nun DVDs mit 16facher Geschwindigkeit lesen.

Premiere feierte Firewire beim Aldi-PC im November: Der Rechner bot eine integrierte Firewire-Karte mit drei Ausgängen (1 x Front, 2 x Rückseite).

Der Preis für den Aldi-PC im November 2001: 2.298 Mark (1.174 Euro).

Das PC-WELT-Fazit damals:

"Der aktuelle Aldi-PC bietet eine tolle Ausstattung und ist trotz kleiner Ungereimtheiten sein Geld absolut wert. Kritik üben wir vor allem am Netzteil, das nur 250 Watt Leistung hat. Zwar gibt es keine verbindliche Spezifikation, aber für Pentium-4-PCs werden mindestens 300-Watt-Netzteile empfohlen. Die Seagate-Platte arbeitet sehr leise, schafft aber nur 5400 Umdrehungen pro Minute. Dritter Punkt: Im Mini-Tower ist nicht viel Platz für Erweiterungen: 1 Laufwerk, 2 PCI-Karten und 1 Speichermodul finden noch Platz. Aldi gibt 24 Monate Garantie, Vor-Ort-Service inklusive."

PC-WELT News: Details zum Aldi-PC im November 2001

PC-WELT Test: Aldi-PC vom November 2001

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