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Bei Aldi: Gaming-PC für 849 Euro - ist der Erazer Engineer P10 sein Geld wert?

26.04.2021 | 18:20 Uhr | Michael Schmelzle

Der Aldi-PC Medion Erazer Engineer P10 ist dank der Kombi aus Core i5-10400F & Geforce GTX 1660 SUPER uneingeschränkt fürs Full-HD-Gaming geeignet. Wir sagen Ihnen, was sonst noch in dem Spiele-PC steckt - und ob der Preis von 849 Euro günstig ist.

Aldi Nord verkauft ab dem 29. April 2021 den Spiele-PC Medion Erazer Engineer P10 für 849 Euro mit dem Sechskern-Prozessor Intel Core i5 Prozessor 10 400F, der mit einem Basis- und Turbo-Takt von 2,9 sowie 4,3 GHz arbeitet. Der aus der 10. Core-Generation stammende Prozessor beherrscht Hyperthreading, kann also 12 Aufgaben (Threads) parallel abarbeiten. Die Grafikkarte Nvidia Geforce GTX 1660 SUPER kommt mit 6 GB GDDR6-Videospeicher und eignet sich uneingeschränkt fürs Full-HD-Gaming mit sehr hohen Qualitätseinstellungen.

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Zur weiteren Ausstattung gehören 16 GB Arbeitsspeicher, eine 1 TB große NVMe-SSD und ein WLAN-ax-Modul, das mit dem neuen Standard WiFi 6 funkt und Bluetooth mitbringt. Zu den Besonderheiten des Medion Erazer Engineer P10 gehört das In-Win-Gehäuse mit einem Sichtfenster aus Echtglas und blau beleuchtetem Front-Panel sowie Lüftern.

An Anschlüssen bietet der Aldi-PC vorne 2 x USB 3.0, 1 x Mikrofon und 1 x Kopfhörer. Auf der Rückseite stehen 2 x USB-A 3.0, 2x USB-A 2.0, 1 x LAN (RJ-45), 1x DVI, 1 x HDMI, 1 x DisplayPort, 1 x Front Line Out und 1 x Mic, 1x 5.1 Audio Out zur Verfügung.
Im Lieferumfang ist eine optische USB-Maus enthalten. Windows 10 Home ist bereits vorinstalliert. Der Medion Akoya P66088 ist ab 29. April für 849 Euro bei Aldi Nord ausschließlich im Online-Shop erhältlich. Medion gewährt 3 Jahre Garantie auf den Gaming-PC.

Einschätzung: Wir haben den Aldi-PC bei Geizhals nachkonfiguriert und kommen auf eine Summe von 1048,47 Euro. Selber bauen ist also schon einmal 200 Euro teurer! Der Aldi-PC bietet also ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis. Aber wie sieht es bei Komplett-PCs anderer Anbieter aus?

Für 777 Euro bekommen Sie den ähnlich ausgestatteten HP Pavilion Desktop M01-F1113ng - der Gaming-PC hat allerdings nur eine 512 GB große SSD, kein Sichtfenster & Beleuchtung und Windows 10 fehlt ebenfalls. Wer also noch eine Windows-Lizenz übrig hat und auf optischen Schnick-Schnack verzichten kann, ist mit dem HP-PC besser bedient.

Ebenfalls 849 Euro kostet der Lenovo IdeaCentre G5 14IMB05 90N900D6GE ohne WIndows 10 mit 10400F, 8 GB RAM und 512GB SSD - dafür aber mit der etwas stärkeren Nvidia GeForce RTX 2060. Die bessere Grafikleistung spricht für den Lenovo-PC, allerdings sind 8 GB Arbeitsspeicher etwas knapp bemessen und zudem hier mit zwei 4-GB-Riegeln ausgeführt. Da das Mainboard nur 2 RAM-Slots besitzt, müssen Sie beim Upgrade auf 16 GB also mindestens 73 Euro zusätzlich investieren - sofern eine Windows-10-Lizenz vorhanden ist.



 









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