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Airpeak: Sony entwickelt eigene Drohne

10.11.2020 | 11:13 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Sony bringt eine eigene Drohne. Sie hört auf den Namen Airpeak und kommt mit KI.

Sony bringt eine eigene Drohne auf den Markt. Das teilt der japanische Elektronikkonzern jetzt mit. Die Sony-Drohne wird unter dem Markennamen Airpeak erscheinen. Fast schon unvermeidlich wird auch die Airpeak-Drohne mit „Künstlicher Intelligenz“ arbeiten. Sony nennt diverse Gründe dafür, warum es nun Drohnen als neues Geschäftsfeld entdeckt hat: Mit Drohnen lassen sich bisher nicht gesehene Fotos erstellen, Arbeitsabläufe optimieren und im industriellen Bereich können man mit Drohnen sogar Energie sparen. Sony sieht sich mit seinem vorhandenen Know-How im Bereich Kamerasensorik und bei "3R-Technologien (Reality, Real-time und Remote) gut aufgestellt.

Airpeak-Drohnen sollen die Kreativität von Video-Schaffenden bis zum größtmöglichen Maße erweitern und damit die Unterhaltungsindustrie voranbringen. Aber auch andere Industriezweigen sollen von den Drohnen profitieren, vor allem unter den Gesichtspunkt Effizienz. Sony verspricht zugleich größtmögliche Sicherheit und Zuverlässigkeit auch in Umgebungen, wo der Drohneneinsatz bis jetzt schwierig sei. Konkrete Beispiel dafür nennen die Japaner allerdings nicht.

Im Frühjahr 2021 will Sony das Projekt Airpeak starten. Bis dahin will Sony immer mal wieder weitere Informationen zu Airpeak veröffentlichen und das Feedback von Drohnennutzern berücksichtigen. Zudem sucht Sony nach Partnerunternehmen. Eine Webseite zu Airpeak hat Sony bereits online gestellt. Darauf findet man keine technischen Informationen, sondern nur die Andeutung einer Drohne mit Rotor und Kamera und ein wenig aussagekräftiges Youtube-Video.

Aus der Sony-Pressemitteilung scheint also hervorzugehen, dass die Japaner ihre Airpeak-Drohne vor allem für professionelle Anwender entwickeln. Sollte Airpeak aber auch auf den Markt für Endanwender abzielen, so dürfte DJI einer der Hauptkonkurrenten für Sonys Airpeak-Drohnen sein. Wirklich mehr wissen wir aber erst im nächsten Frühjahr.

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