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Aircar: Dieses Auto darf jetzt offiziell fliegen - Motor von BMW

25.01.2022 | 12:01 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Das Aircar, ein fliegendes Auto, hat jetzt die behördliche Erlaubnis für Flüge bekommen. Der nächste Prototyp soll 300 PS haben, bis zu 300 km/h schnell sein und bis zu 1000 Kilometer weit fliegen können. Der Motor kommt von BMW.

Das Aircar ist – wie der Name schon sagt – ein fliegendes Auto. Es hat jetzt laut dem slowakischen Hersteller Klein Vision bereits 200 Starts und Landungen sowie 70 Flugstunden erfolgreich absolviert. Das Aircar hat damit die vorgeschriebenen Sicherheitstests nach dem Standard der European Aviation Safety Agency (EASA) bestanden und hat damit in der Slowakei von der Slovak Transport Authority die behördliche Erlaubnis für Flüge erhalten.

Auf der Straße sieht das Aircar wie ein Sportwagen aus. Nur noch die Tragflächen müssen hochgeklappt werden.
Vergrößern Auf der Straße sieht das Aircar wie ein Sportwagen aus. Nur noch die Tragflächen müssen hochgeklappt werden.
© klein-vision.com

Der Wechsel vom Mini-Flugzeug zum Auto (dabei handelt es sich um einen Sportwagen) soll in unter drei Minuten über die Bühne gehen, so das Versprechen des Herstellers. Das „Aircar Prototyp 1“ kann mit seinem 160 PS starken 1-Propellerantrieb bis zu 2438 Meter hoch fliegen und ist bis zu 160 km/h schnell. Der Motor kommt von BMW und wird mit handelsüblichem Benzin betrieben. Laut Hersteller sollen Start und Landung vollautomatisch und ohne Eingriff des Piloten erfolgen. Nach der Landung werden die Tragflächen hochgeklappt und das Auto ist fahrbereit; so passt es auch auf einen konventionellen Parkplatz. In dem Aircar finden zwei Personen Platz. An einem Viersitzer arbeitet der Hersteller ebenfalls schon.

Jetzt will der Hersteller nach dem erfolgreich getesteten Prototyp „Aircar Prototyp 1“ ein neues Modell entwickeln. Dieses bisher als „Aircar Prototyp 2“ bezeichnete Modell soll einen 300-PS-Motor besitzen, wie die Dailymail berichtet . Er soll 300 km/h schnell sein und in der Luft eine Reichweite von bis zu 1000 Kilometer bieten. Dieser neue Typ soll in 12 Monaten von den Behörden abgenommen werden. Dann soll der Verkaufsstart sein. Doch zum Preis will sich der Hersteller nicht äußern.

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