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Achtjährige aus NRW bot sich im Internet zum Kauf an

16.01.2017 | 15:39 Uhr |

Für über 40.000 Euro soll sich eine Achtjährige aus NRW im Web zum Kauf angeboten haben. Die Polizei ermittelt.

Ein achtjähriges Mädchen aus NRW hat sich laut Medienberichten selbst im Internet zum Verkauf angeboten. Das Mädchen schaltete eine Anzeige auf der Online-Verkaufsplattform shpock.com und verlangte 45.448 US-Dollar (etwa 43.000 Euro) wie die Deutsche Presseagentur am Montag meldet. Aufmerksame Nutzer entdeckten die Verkaufsanzeige und meldeten sie bei der Polizei.

Die ersten Ermittlungen der Polizei ergaben, dass das Mädchen selbst die Verkaufsanzeige inklusive dem Anfangspreis auf dem Versteigerungsportal aufgegeben hatte. Angebote durch andere Nutzer habe es nicht gegeben. Die Plattform habe das Angebot sofort vom Netz genommen, nachdem sie davon in Kenntnis gesetzt worden war.

Unklar bleiben die genauen Motive des Mädchens. Eventuell hat das Mädchen das Versteigerungsportal mit einem sozialen Netzwerk verwechselt, spekuliert die Polizei. Die Polizei hatte erst die Eltern des Mädchens in Verdacht, doch die Ermittlungen ergaben schließlich, dass das Mädchen selbst tätig geworden war. Gemeinsam mit dem Jugendamt soll nun aufgeklärt werden, was das Mädchen dazu brachte, die Verkaufsanzeige online zu stellen. Aus diesem Grund ermittelt auch die Polizei weiter in dem Fall.

Im Oktober 2016 sorgte der Fall eines Vaters aus Duisburg für Schlagzeilen, der seine 40 Tage alte Tochter für 5.000 Euro im Netz angeboten hatte. Der Vater gab an, dass Ganze sei ein Scherz gewesen. Ende des Jahres 2016 wurde das Verfahren gegen den "Baby-Verkäufer" schließlich eingestellt.

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