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AVM will Fritzbox-Besitzer künftig besser vor Sicherheitslücken schützen

10.03.2014 | 19:08 Uhr |

Mit automatischen Updates auf der Fritzbox könnte Hersteller AVM schneller auf Sicherheitslücken reagieren.

Erst vor wenigen Wochen geriet AVM mit einer Sicherheitslücke auf den Fritzbox-Routern in die Schlagzeilen. Auf der CeBIT gab der Hersteller nun bekannt, dass sich bislang 80 betroffene Nutzer gemeldet hätten. Möglicherweise seien jedoch weitere Besitzer des Routers betroffen, die sich direkt an ihren Netzbetreiber gewandt hätten.

Um derartige Sicherheitslücken künftig schneller schließen zu können, wird bei AVM jetzt in Erwägung gezogen, die Updates für die Fritzbox automatisch einzuspielen. Bislang müssen sich Anwender in die Geräte einloggen und dort den Update-Vorgang starten. Gerade mit der Technik wenig vertraute Nutzer dürften dies wohl meist vergessen.

Man werde jedoch berücksichtigen, dass die automatische Aktualisierung der Systemsoftware auch deaktiviert werden kann. Speziell gewerbliche Anwender könnten dann das Risiko einer Sicherheitslücke gegen einen möglichen Ausfall des Netzwerks abwägen.

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Um Sicherheitslücken künftig zu unterbinden, werde es hingegen verbesserte Prüfroutinen für Code und Produkte geben. Hier will AVM auch auf externe Experten setzen.

Unter dem Motto „Datability“ zeigt die CeBIT 2014 die neusten Innovationen aus den Bereichen Technik und IT. Große Themen sind dabei Vernetzung und E-Commerce. So zeigt Vodafone beispielsweise das mobile Bezahlsystem "Vodafone Wallet". Die Telekom möchte Internet-Dienste und Online-Shops auch im Flugzeug möglich machen. Auch die Datensicherheit steht im Fokus. Die Firma Secusmart zeigt auf der Messe ihre hochsichere Sprachverschlüsselung für Mobil- und Tischtelefone. Roboter-Fans kommen beim Roboy-Projekt auf ihre Kosten, dessen ambitioniertes Ziel es ist, einen menschenähnlichen Roboter zu bauen.

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