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ATIs neue AGP-Mittelklasse

25.02.2005 | 16:50 Uhr | Michael Schmelzle

Zu den drei neuen Hochleistungschips gesellen sich die zwei abgespeckten Varianten Radeon X800 XL und Radeon X800. Sie basieren auf dem PCI-Express-Kern R430. Deshalb muss ATI hier den Rialto-Chip einsetzen ( wir berichteten ). Der Rialto ist ein so genannter Bridge-Chip, der die Daten- und Bussignale von PCI-Express-Grafikchips in die „Sprache“ der AGP-Schnittstelle übersetzt.

Der Radeon X800 XL arbeitet mit einem Chip- und Speichertakt von 400 sowie 490 (effektiv 980) MHz. Wie bei den Spitzenmodellen kommt auch hier GDDR3-Speicher zum Einsatz. Auch die XL-Variante darf auf 16 Pixel Pipelines und sechs Shader-Einheiten zugreifen. Karten mit dem XL-Chip sollen rund 380 Euro kosten. Mit herkömmlichem DDR-SDRAM muss die Radeon X800 vorlieb nehmen. Der Chip- und Speichertakt der X800 liegt bei 390 respektive 350 (effektiv 700) MHz. Karten mit diesem Grafikchip wird’s ab 250 Euro geben. Dem X800 gesteht ATI nur zwölf Pixel Pipelines zu, dafür sind die sechs Shader-Einheiten voll nutzbar. Auch gut: Die Speicheranbindung bleibt bei beiden Chips 256 Bit breit.

Nach unseren Informationen hat ATI die Grafikkartenhersteller schon vor Wochen mit den fünf Chipvarianten (inklusive Rialto) beliefert, so dass die ersten Modelle bereits Anfang März im Handel auftauchen sollten.

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