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AMD Ryzen: Alle CPUs von 2019, 2018 & 2017 samt Testberichten

27.11.2019 | 08:33 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Hier lesen Sie alles, was Sie über die Ryzen-Prozessoren von AMD wissen müssen: Ryzen-CPU für Desktop-PCs, Threadripper, Ryzen-Pro-Prozessoren, Ryzen Mobile und Ryzen-Desktop-APUs. Alle Testberichte, technische Daten und Codenamen. Plus: Das bringt AMD 2020. Update: Threadripper 3990X.

Mit den Ryzen-Prozessoren für Desktop-PCs, Threadripper, Ryzen-Pro-Prozessoren, Ryzen Mobile und Ryzen-Desktop-APUs ist AMD mit Intel endlich auf Augenhöhe. Wir stellen Ihnen alle Generationen der Ryzen-CPUs für alle Plattformen vor. Die neuesten Ryzen-CPUs finden Sie ganz oben, danach geht es chronologisch rückwärts und ganz am Ende dieses Artikels finden Sie einen Abschnitt zu den Codenamen für die Ryzen-Prozessoren.

1. AMD-Neuerscheinungen 2020: Ryzen 4000, Zen 3, 7 nm+

1.1 Das Jahr 2020 will AMD mit neuen Notebook-Prozessoren inklusive Grafikeinheit starten und damit Intel bei den mobilen Rechnern verstärkt Konkurrenz machen (was AMD bei den Desktop-CPUs längst gelungen ist). Die neuen mobilen Ryzen-Chips sollen im 7-Nanometer-Verfahren gefertigt werden, aber noch nicht auf der Zen-3-Architektur basieren. Sondern es soll sich um optimierte Zen-2-Chips handeln. Erst danach sollen die Ryzen-4000-Prozessoren für Desktop-Rechner folgen.

1.2 Die AMD-Ryzen-4000-Prozessoren (Codename: Vermeer) des Jahres 2020 für Desktop-Rechner sollen mit der Zen-3-Architektur kommen, deren CPUs im 7-nm+-Verfahren bei TSMC gefertigt werden sollen, wie redgamingtech schreibt. Als Sockel kommt weiterhin AM4 zum Einsatz - mit dieser Generation vielleicht zum letzten Mal. Und die Hauptplatinen unterstützen natürlich PCIe 4.0.

Diese AMDs Ryzen-4000-Prozessoren sollen deutlich mehr Leistung liefern. Dank mehr Instructions per Cycle (IPC) und höherer Taktrate. In Zahlen ausgedrückt: Ryzen-4000-CPUs sollen über acht Prozent mehr Leistung pro Takt und bis zu 200 MHz mehr Takt im Vergleich zu Ryzen 3000 besitzen, fasst die Spielezeitschrift Gamestar das Ergebnis zusammen. Zum Vergleich: Als 2019 AMD den Umstieg von der Zen+-Architektur zu Zen 2 vollzog, versprach das Unternehmen laut Gamestar 15 Prozent mehr IPC.

Zen 3 könnte die letzte Prozessoren-Generation für den Sockel AM4 sein.

AMD liefert außerdem die Ryzen-Prozessoren für die Sony Playstation 5. Dabei soll es sich um Ryzen-CPUs der 3. Generation handeln (im 7-Nanometer-Verfahren gefertigt und mit acht Kernen sowie mit Navi-2.0-Grafikeinheit). Diese sollen ab dem dritten Quartal 2020 für die Playstation 5 verfügbar sein, die Playstation 5 soll dann danach im Laufe des Jahres 2020 erscheinen.

1.3 Mit einem Ryzen Threadripper 4000 (Codename: Castle Peak; 7 nm Fertigungsverfahren) mit Sockel TR 4 ist ebenfalls zu rechnen.

1.4 Epyc-Server-Prozessoren (Zen 3, 7 nm, Codename: Milan) dürften ebenfalls im 7-nm+-Verfahren bei TSMC gefertigt werden, wie redgamingtech schreibt. Die Produktion der Epyc-Milan-CPUs könnte im dritten Quartal 2020 beginnen.

1.5 2020 dürfte AMD auch erstmals APUs (Codename: Renoir) mit Zen-2-Architektur (siehe unten) und 7-nm-Verfahren ausliefern. Dann wohl auch mit Navi-Grafikchip statt dem bisher verwendeten Vega-Grafikchip. Diese APUs mit Zen-2-Architektur wird es sowohl für Desktop-Rechner als auch für Notebooks geben.

2. AMD-Neuerscheinungen 2019: Ryzen 3000, Ryzen Pro, APUs, Epyc, Embedded CPUs

2.1 Ryzen 3000 für Desktop-PCs (3. Generation von Ryzen): Mindestens gleiche Leistung wie Intel, aber deutlich günstiger

Die diesjährigen AMD-Ryzen-Prozessoren tragen die Verkaufsbezeichnung Ryzen 3000 (Codename: Mattise; Zen-2-Architektur, 7nm-Verfahren). AMD hat wie erwartet auf seiner Keynote auf der Computex 2019 in Taiwan diese Ryzen-3000-Prozessoren für den Desktop vorgestellt. Dabei greift AMD den Erzrivalen Intel voll an. Denn die neuen Ryzen-3000-CPUs für Desktop-Rechner sollen mindestens genauso leistungsstark wie Intels beste Desktop-Prozessoren sein, die Ryzen-3000-CPUs kosten aber deutlich weniger und sind zudem spürbar energieeffizienter. Eine 16-Kern-CPU hat AMD mit den neuen Ryzen-3000-Prozessoren allerdings anders als von der Gerüchteküche erwartet bisher nicht vorgestellt.

Gegenüber der zweiten Generation der Ryzen-Prozessoren soll die dritte Ryzen-Generation einen Performancegewinn von 15 Prozent bieten, wie AMD erklärt. Diesbezüglich haben sich die im Vorfeld der Computex kursierenden Gerüchte also bestätigt.

Die neu vorgestellten Ryzen-3000-CPUs im Einzelnen:

Ryzen 9 3950X: Topmodell; 16 Kerne/32 Threads; Basistakt: 3,5 Gigahertz; Boost-Takt: 4,7 GHz; Cache: 72 Megabyte; TDP (Thermal Design Power, thermische Verlustleistung): 105 Watt. Der Ryzen 9 3950X ist ab dem 25. November für 749 US-Dollar erhältlich. Der Preis in Euro dürfte erfahrungsgemäß auf einem ähnlichen Level liegen. Wir haben diese Flaggschiff-CPU auf Herz und Nieren getestet: Test des AMD Ryzen 9 3950X - maximale CPU-Leistung für Gamer und Kreative.

Ryzen 9 3900x: 12 Kernen/24 Threads; Basistakt: 3,8 GHz/Boosttakt: 4,6 GHz; Cache: 70 MB groß. Thermal Design Power (TDP): 105 Watt (Intel i9-9920X: 165 Watt). US-Preis: 499 Dollar. Der Ryzen 9 3900X tritt gegen Intels 12-Kerne-i9-9920X an, doch der Intel-Prozessor kostet um die 1189 US-Dollar!

Ryzen 7 3800X : 8 Kernen/16 Threads; Basistakt: 3,9 GHz/Boosttakt: 4,5 GHz; 32MB Cache, TDP: 105 Watt. US-Preis: 399 US-Dollar. 

Ryzen 7 3700X: 8 Kerne/16 Threads; Basistakt:  3,6 GHz /Boosttakt: 4,4 GHz; 36 MB Cache; TDP: 65 Watt. US-Preis: 329 US-Dollar. 

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Ryzen 5 3600X: 6 Kerne/12 Threads; Basistakt: 3,8 GHz/Boosttakt 4,4 GHz. TDP: 95 Watt. US-Preis: 249 US-Dollar.

Ryzen 5 3600: 6 Kerne/12 Threads; Basistakt: 3,6 GHz/Boosttakt 4,2 GHz. TDP: 65 Watt. US-Preis: 199 US-Dollar.

Mit Ryzen 9 3900 & Ryzen 5 3500X hat AMD am 9. Oktober 2019 zwei weitere neue Ryzen-Prozessoren vorgestellt. Diese sind aber nur für Systembuilder gedacht.

Alle neuen Ryzen-CPUs unterstützen PCIe 4.0, das rund 42 Prozent mehr Datenübertragungstempo gegenüber PCIe 3.0 verspricht. Alle technischen Daten zu den fünf neuen Prozessoren finden Sie hier bei AMD.

Wir haben AMD Ryzen 9 3900X & Ryzen 7 3700X getestet : Die Spitzenmodelle AMD Ryzen 9 3900X und Ryzen 7 3700X überzeugen im Test nicht nur bei der Multi-Core-, sondern endlich auch bei der Single-Core-Leistung.

Verkaufsstart für die neue dritte AMD-Ryzen-Generation mit Zen-2-Architektur (7-nm-Verfahren) für Desktop-PCs, also Ryzen 3000, war am 7. Juli 2019 -  eine Anspielung auf das 7-nm-Fertigungsverfahren.

Übertaktbarkeit: Die neuen Zen-2-Prozessoren von AMD sollen sich sehr gut übertakten lassen.

Integrierte Heatspreader werden verlötet statt Wärmeleitpaste: Der Heatspreader auf den Ryzen-3000-Prozessoren soll verlötet sein. Das hat bei den Ryzen-Prozessoren bereits Tradition. Nur bei den APUs der Ryzen-2000-Generation hat AMD stattdessen Wärmeleitpaste verwendet. Ob AMD bei den kommenden Picasso-APUs weiterhin Wärmeleitpaste verwenden oder stattdessen genauso wie bei den Ryzen-3000-Prozessoren das thermisch bessere Verlöten favorisieren wird, ist noch unbekannt. Laut Gamestar gibt es aber Gerüchte, dass die integrierten Heatspreader auch bei den APUs nun verlötet werden.

Boost-Problem: AMD hat einen Bug in den Ryzen-Prozessoren der 3. Generation bestätigt, durch den diese nicht in der Lage sind, die angegebenen Boost-Geschwindigkeiten unter allen Bedingungen zu erreichen. Ein BIOS-Update soll das Problem lösen.

Alle Prozessoren der Zen-2-Architektur lässt AMD im 7-nm-Verfahren (genau gesagt: 7 nm plus 14 nm für I/O) fertigen und zwar von TSMC (Taiwan Semiconductor Manufacturing Company) . Bei TSMC bündelt AMD also die Fertigung aller 7-nm-CPUs und 7-nm-GPUs (Codename: Navi). Wobei aber auch Siliconware Precision Industries (SPIL) und das chinesische Unternehmen Tongfu Microelectronics (TFME) als weitere Produzenten für 7-nm-Chips gehandelt werden. Globalfoundries ist an der 7-nm-Fertigung nicht beteiligt.

Vorteile von 7 nm: Chips, die im 7-nm-Verfahren gefertigt werden, fallen kleiner aus und versprechen mehr Leistung und/oder eine reduzierte Leistungsaufnahme gegenüber 12- oder 14-nm-Verfahren-Prozessoren.

Neue X570-Hauptplatinen mit PCIe 4.0: Als Sockel dient weiterhin AM 4, wobei die Ryzen-3000-CPUs abwärtskompatibel zu den bisherigen X470/B450/X370/B350-Hauptplatinen sein sollen. Die Ryzen-3000-Prozessoren bekommen aber auch einen neuen Hauptplatinen-Chipsatz: X570 mit Support für PCIe 4.0 als wesentliche Neuerung, ausgenommen in den B550-Platinen. Asus verbaut auf allen Mainboards für Ryzen 3000 einen aktiven Lüfter, der den Chipsatz kühl halten soll.

Wichtig: PCIe 4.0 steht ausschließlich auf Hauptplatinen mit dem neuen Chipsatz X570 zur Verfügung. Falls Sie also Ryzen-3000-Prozessoren auf X470/B450/X370/B350-Hauptplatinen verwenden, können Sie nicht von PCIe 4.0 profitieren.

Bios-Updates machen ältere Boards kompatibel: Wer noch eine Hauptplatine für AMD Ryzen 1000 (erste Ryzen-Generation) oder Ryzen 2000 (zweite Ryzen-Generation) besitzt, soll nach einem Bios-Update auch die neuen AMD-Ryzen-3000-CPUs darauf verbauen können. Die ersten Mainboard-Hersteller beginnen gerade mit der Bereitstellung der Bios-Updates.

Diese Tabelle zeigt, welche Ryzen-Prozessoren auf welche AM4-Hauptplatinen passen.
Vergrößern Diese Tabelle zeigt, welche Ryzen-Prozessoren auf welche AM4-Hauptplatinen passen.
© https://community.amd.com/community/gaming/blog/2019/05/26/socket-am4-platform-longevity-getting-ryzen-3000-ready

Probleme mit Ryzen-3000-CPUs: AMD-Ryzen-3000-Prozessoren können laut US-Medienberichten bei einigen Linux-Distributionen mit neueren Linux-Kerneln dazu führen, dass die Rechner nicht mehr booten. Abhilfe kann wohl nur ein Bios-Update von AMD schaffen. Von diesem ärgerlichen Problem abgesehen würden AMD Ryzen 7 3700X und Ryzen 9 3900X auf Linux-Systemen aber „eine unglaubliche Performance“ bieten.

Mit Ubuntu 18.04 LTS und älteren Linux-Distributionen gäbe es keine Probleme. Doch Ubuntu 19.04, Manjaro Linux oder Fedora Workstation 31 würden bei einem PC mit Ryzen 7 3700X oder Ryzen 9 3900X den Start verweigern. Der Abbruch erfolge beim Start der systemd-Dienste. Alle systemd-Services könnten auf den betreffenden Systemen nicht mehr starten.

AMD soll das Problem bestätigt haben. Ab Linux Kernel 5.0.9 soll es demnach Probleme mit den Ryzen-3000-CPUs geben. Außerdem könne das Spiel Destiny 2 nicht auf Rechnern mit Ryzen-3000-CPUs starten. Für das Destiny-2-Problem gibt es aber einen Workaround.

AMD habe ein entsprechendes Bios-Update erstellt und liefere es bereits an die Hauptplatinen-Hersteller aus. Nutzer sollten sich dieses Bios-Update für ihre Hauptplatine bald herunterladen können.

AMD konnte im ersten Quartal 2019 von Intels Lieferengpässen bei Prozessoren profitieren. Einige Hardware-Hersteller verbauten AMD- statt Intel-Prozessoren in ihre Notebooks. Das war anscheinend vor allem bei Einsteiger-Notebooks der Fall. Laut Gamestar stieg dadurch AMDs Marktanteil im Mobilgerätesegment von 9,8 Prozent im ersten Quartal 2018 auf 15,8 Prozent im ersten Quartal 2019. Das ist für AMD ein All-Time-High bei Notebook-Prozessoren. AMD gewinnt kontinuierlich Marktanteile bei Desktop-CPUs und Notebook-Prozessoren dazu.

2.2 Ryzen Threadripper 3000 für Highendeinsatz

Im November 2019 hatte AMD endlich den Threadripper 3960X (24 Kerne, 48 Threads, Taktrate 3,8 GHz, Boost-Takt bis zu 4,5 GHz.140 MB Cache) und den Threadripper 3970X (32 Kerne, 64 Threads, Taktrate 3,7 GHz, Boost-Takt 4,5 GHz, Cache 144 MB) inklusive der dazugehörigen TRX40-Plattform vorgestellt . Für die neuen Threadripper-Prozessor benötigen Sie ein Mainboard auf TRX40-Basis.

Erst 2020 will AMD seinen neuen Super-Prozessor Threadripper 3990X vorstellen. Mit 64 Kernen und 128 Threads, 288 MB Cache (L2+L3) und eine TDP von 280 Watt. AMD könnte den Threadripper 3990X auf der CES 2020 Anfang Januar vorstellen.

2.3 Epyc für Server

Bereits im November 2018 hat AMD am Beispiel des Epyc "Rome" die Zen-2-Architektur vorgestellt. Wichtig ist die Steigerung der Leistung pro Takt (IPC) gegenüber der vorangegangenen Zen+-Architektur: Von rund 15 Prozent mehr Leistung ist die Rede bei Ryzen 3000, bei Epyc-Prozessoren soll es bis zu 25 Prozent mehr Leistung sein.

Der Serverprozessor Epyc (Codename: Rome) kommt mit bis zu 64 Zen-2-Kernen im 7-nm-Verfahren, die um einen zentralen I/O-Chip (im 14-nm-Verfahren gefertigt) positioniert sind. Konkret heißt das: Bei dem neuen Epyc-Prozessor kombiniert AMD bis zu acht 7-nm-CPU-Dies (die als AMD-CPU-Chiplets bezeichnet werden) mit jeweils acht Kernen um einen 14-nm-I/O-Chip. Der 14-nm-I/O-Chip verwaltet alle Verbindungen zu Speicher, Speicherschnittstellen und PCI-Express. AMD verspricht sich von dieser Anordnung eine Beseitigung der Flaschenhälse beim Speicherzugriff, wie Gamestar  schreibt. Die neuen Epyc-Prozessoren „Rome“ unterstützen bis zu 64 Kerne (128 Threads) pro Socket. Acht DDR-DRAM-Interfaces werden unterstützt. Außerdem unterstützt der neue Epyc PCIe 4.0 mit 1 TB/s Bandbreite. 

AMD: Neue Super-CPU mit 64 Zen-2-Kernen und 1 zentralen I/O-Chip

AMD hatte auf der Jahresversammlung der Aktionäre die Erscheinungstermine für Epyc 2 und die neue Grafikchip-Architektur Navi zumindest grob genannt. Die zweite Generation des Serverprozessors Epyc (Codename: Rome) und die neue GPU-Architektur Navi sollen demnach im dritten Quartal 2019 an den Start gehen. Also im Zeitraum von Juli bis September 2019.

2.4 Ryzen für Embedded Einsatz

AMD hat am 17. April 2019 seine Embedded-Produktfamilie um das Ryzen Embedded R1000 SoC (System on a chip) erweitert. Das Dualcore Ryzen Embedded R1000 SoC (ausgestattet mit den Sicherheitsfunktionen Secure Root of Trust und Secure Run Technology sowie Speicherverschlüsselung) kann passiv gekühlt werden und soll für Anwendungen in Displays, Netzwerkgeräten und Thin Clients gedacht sein. R1000 SoC bietet 4K Encoding/Decoding; bis zu drei 4K-Displays lassen sich mit bis zu 60 FPS ansteuern, mit H.265 Encode/Decode(10b) und VP9-Decode-Fähigkeiten. Das neue SOC unterstützt Dual-Gigabit-Ethernet. Das berichtet das taiwanische IT-Branchen-Magazin Digitimes.

Ab dem zweiten Quartal 2019 will AMD diesen Chip an ODMs und OEMs weltweit liefern. Mit dem Ryzen Embedded V1000 SoC hat AMD schon länger einen Ryzen-Prozessor für den Embedded-Einsatz im Angebot.

2.5 Ryzen APU mit integrierter Radeon-Vega-Grafik für Desktop und Notebook

Bereits Anfang 2019 sind Ryzen 3000-APU-Mobile-Chips (Codename: Picasso) mit integrierter Vega-Grafik für Notebooks erschienen , mit Zen+-Architektur und im 12-nm-Verfahren von Globalfoundries gefertigt, mit zwei bis vier Kernen und vier bis acht Threads sowie Taktraten von 2,1 bis 2,6 GHz. Im Turbomodus kommen die Spitzenmodelle Ryzen 7 3700U und 3750U auf bis zu 4 GHz.

Die Ryzen Pro 3000 APU für Desktop-PCs ("Picasso", Zen+, 12 nm) im Unternehmenseinsatz sind am 1.10.2019 erschienen, alle Details lesen Sie in dieser Meldung. Als Sockel für die Picasso-APUs kommt AM4 zum Einsatz.


2.6 Ryzen Pro 3000 für Desktop-PCs in Unternehmen

Neben den Ryzen Pro 3000 Prozessoren mit integrierter Grafik sind am 1.10.2019 auch Ryzen Pro 3000 ohne integrierte Grafik für den Einsatz in Unternehmensrechnern erschienen: Ryzen 9 Pro 3900, Ryzen 7 Pro 3700 und Ryzen 5 Pro 3600 CPUs basieren auf der 7-nm-Technik der Zen-2-Architektur. AMD bietet diese CPUs mit bis zu 12 Kernen und 24 Threads an. In jeden Ryzen-Pro-Prozessor ist ein Security-Co-Prozessor mit Guardmi-Technik eingebaut. Er soll die Rechner vor Hackerattacken schützen. Diese zusätzlichen Sicherheitsfunktionen sowie ein erweiterter Support sind die typischen Business-Features, die diese Prozessoren von den Chips für Privatanwender unterscheiden.


2.7 AMD Athlon 3000G

Für Einsteiger ist der neue AMD Athlon 3000G mit 3,5 GHz gedacht. Er verfügt über zwei Kerne und bietet erstmals im Low-End-Segment Simultaneous-Multithreading. Die TDP der CPU beläuft sich auf 35 Watt. Die Grafikeinheit ist integriert, wie das „G“ andeutet. Der Athlon 3000G ist ab dem 19. November für 49 US-Dollar erhältlich.

3. AMD-CPUs im Jahr 2018: Ryzen-2000-CPUs der 2. Gen., Zen+, 12 nm

AMDs Ryzen-Prozessoren der zweiten Generation basieren auf der Zen+-Architektur, die im 12-nm-Verfahren beim Globalfoundries gefertigt wird. Dazu gehören AMD-Ryzen 7 2700X, Ryzen 7 2700, Ryzen 5 2600X und Ryzen 5 2600 – also die zweite Generation der Ryzen-Prozessoren - sowie die 2018 erschienenen Threadripper-CPUs. Globalfoundries fertigt alle 12-nm- und 14-nm-Chips für AMD. Anfangs wurden Ryzen-2000-Prozessoren übrigens auch noch mit der Zen-1-Architektur und im 14-nm-Verfahren gefertigt. Als Sockel dient durchgehend AM4.

Ryzen 3 2300X taktet mit bis 4,3 GHz

Laut der Spiele-Webseite Gamestar hat der Ryzen 3 2300X eine maximale Taktrate von 4,3 GHz - sofern er mit einer Wasserkühlung kombiniert wird, was in diesem Preissegment wohl eher selten der Fall sein dürfte. Mit Precision Boost 2 und Luftkühlung liegt die maximale Taktrate des Ryzen 3 2300X immerhin bei 4,2 GHz.

Der reguläre Boost-Takt liegt bei 4,0 GHz und der Basistakt bei 3,5 GHz. Diese Angaben beruhen auf Benchmark-Ergebnissen aus einem chinesischen Internetforum.

Zum Vergleich: Der Ryzen 3 1300X hat einen Basistakt von 3,4 und einen Boost-Takt von 3,6 GHz. Precision Boost 2 unterstützt der Ryzen 3 1300X nicht. Zu dieser Technologie lässt sich folgendes sagen: „Precision Boost 2 soll dank eines neuen Algorithmus nicht nur höhere Boost-Taktraten ermöglichen, sondern diese auch öfter erreichen. Die Übertaktung in 25-MHz-Schritten erfolgt immer in Abhängigkeit von der CPU-Spannung, den Temperaturen, maximalen Taktraten und dem Stromverbrauch.“ Der Ryzen 3 1300X beziehungsweise dessen Nachfolger Ryzen 3 2300X sind als Vierkern-Prozessoren für den preissensiblen Massenmarkt gedacht.

Ryzen-2000-CPUs im 12-nm-Verfahren (Ryzen-Desktop-CPUs der 2. Generation)

Im April 2018 erschien die zweite Generation der Ryzen-CPUs, die auf der damals neuen 12-nm-„Zen+“-Architektur basierte. Mehr dazu lesen Sie hier: AMD Ryzen 2. Generation Desktop-CPUs ab sofort verfügbar : AMD-Ryzen 7 2700X (8 Kerne), Ryzen 7 2700, Ryzen 5 2600X und Ryzen 5 2600.

Der Ryzen 7 2700X verfügt über acht Kerne und einen Basistakt von 3,7 GHz und einen Turbomodus mit 4,3 GHz. Zum Vergleich: Der Basistakt des Vorgängers Ryzen 7 1700X liegt bei 3,4 GHz und der Turbotakt bei 3,8 GHz. Zudem fertigt Globalfoundries für AMD die neue Ryzen-Generation im 12-Nanometer-Verfahren; der Vorgänger wurde noch im 14-nm-Verfahren von Globalfoundries produziert. Das 12-Nanometer-Verfahren senkt Stromverbrauch und Abwärme.

Test 1: Wir haben den Top-Prozessor der zweiten Ryzen-Generation getestet: AMD Ryzen 7 2700X im Test - Acht-Kern-CPU mit Multicore-Power  

Test 2: Außerdem haben wir diesen neuen Sechs-Kerner der 2. Generation getestet: AMD Ryzen 5 2600X: Sechs-Kern-CPU der zweiten Ryzen-Generation im Test

AMD 2018 Roll Out Schedule. Die Hardware-Seite Hardcop hat zwei Folien veröffentlicht, die angeblich von AMD stammen sollen. Sie zeigen die geplanten Erscheinungstermine der Ryzen-CPUs im Jahr 2018.
Vergrößern AMD 2018 Roll Out Schedule. Die Hardware-Seite Hardcop hat zwei Folien veröffentlicht, die angeblich von AMD stammen sollen. Sie zeigen die geplanten Erscheinungstermine der Ryzen-CPUs im Jahr 2018.
© https://www.hardocp.com/news/2018/03/12/amd_2018_roll_out_schedule

Test 3: Wir haben auch den AMD Ryzen 7 2700 ausgiebig getestet: AMD Ryzen 7 2700 im Test: Effizienter Prozessor mit acht Kernen und 16 Threads

Test 4: Wir haben den AMD Ryzen 5 200 getestet. Eine effiziente und günstige 6-Kern-CPU.

AMDs erfolgreiches Comeback auf dem CPU-Markt zahlt sich auch in barer Münze aus: AMD machte im ersten Quartal 2018 81 Millionen US-Dollar Gewinn.

Die Einführung von Ryzen Pro Mobile für leistungsstarke Notebooks plant AMD für das zweite Quartal 2018. Notebook-Prozessoren besitzen einen integrierten Radeon-Vega-Grafikchip.

In der 2. Hälfte 2018 folgen außerdem neue und leistungsgesteigerte Ryzen-Pro-CPUs für den professionellen Desktop-Einsatz.

Threadripper 2. Generation mit Zen+-12-nm-Architektur und TR-4-Sockel

Die zweite Generation Ryzen Threadripper folgte dann im zweiten Halbjahr 2018 im August. D er Ryzen Threadripper 2990X kommt mit 32 Kernen und 64 Threads sowie 3,4 GHz Basistakt und kann mit bis zu 4,2 GHz getaktet werden. Die TDP liegt bei 250 Watt.

PC-WELT-Test: Ryzen Threadripper 2990WX schlägt Intel Core i9

Wir haben die neue Super-CPU von AMD getestet: 32 Kerne: AMD Ryzen Threadripper 2990WX zerschreddert Intels Core i9 im Test . Sie können den Ryzen Threadripper 2990WX hier bestellen.

Neben dem 32-Kern-Top-Modell 2990WX erschienen 2018 noch diese drei Threadripper-Versionen:

Der AMD Ryzen Threadripper 2970WX (24 Kerne, 48 Threads, Boost Takt: 4,2 GHz, Basis Takt: 3.0 GHz, TDP: 250 Watt). Unser ausführlicher Testbericht dazu und daraus ein Kurzfazit: "Hauptsächlich eine CPU für Anwender, die entwickeln, designen und Projekte bearbeiten oder eben Programme nutzen, die von vielen Kernen profitieren. Nicht immer kann die 24-Kern-Threadripper-CPU ihre Stärke ausspielen, weil das stark von der jeweiligen Anwendung abhängt." 

Der AMD Ryzen Threadripper 2950X (16 Kerne, 32 Threads, Boost Takt: 4,4 GHz, Basis Takt: 3,5 GHz). Rund 800 Euro. Wir haben diese Monster-CPU getestet, unser Fazit: "Der AMD Ryzen Threadripper 2950X macht so ziemlich alles besser als sein Vorgänger 1950X. Selbst in Sachen Multi-Threading können wir einen Leistungsanstieg messen. Und da es nur wenig Anwendungen gibt, die die Anzahl der Kerne respektive Threads tatsächlich ausreizen, ist noch kein Performance-Limit in Sicht. Aber auch die höheren Taktraten machen sich deutlich bemerkbar und sorgen somit auch für höhere Bildraten in Spielen."

Der AMD Ryzen 2920X (12 Kerne, 24 Threads, Boost Takt: 4,3 GHz, Basis Takt: 3,5 GHz) ab Oktober 2018 verfügbar. Für unter 600 Euro. Wir haben diesen kleinsten Threadripper-Prozessor der zweiten Generation getestet: " Der 2920X eine sehr empfehlenswerte, vergleichsweise günstige CPU und ist ein toller Einstieg in Sachen Threadripper-Prozessoren." 

Alle Threadripper basieren auf Sockel TR 4.

AMD Ryzen Threadripper 2990X für 2399 kanadische Dollar.
Vergrößern AMD Ryzen Threadripper 2990X für 2399 kanadische Dollar.
© https://videocardz.com/newz/amd-ryzen-threadripper-2990x-listed-for-2400-canadian-dollars

Threadripper-2000-CPUs kommen in attraktiven Boxen

Die neuen Verkaufsverpackungen unterscheiden sich von denen der Vorgänger Threadripper 1000. Sie sind größer, schicker und attraktiver, wie videocardz urteilt. Der Prozessor befindet sich hinter einem durchsichtigen Sichtfenster. Der Kunde öffnet die Box von vorne und findet dann zusätzlich Werkzeuge, Aufkleber und Anleitungen.

Diese von videocardz veröffentlichte Foto soll die neue Verpackung zeigen.
Vergrößern Diese von videocardz veröffentlichte Foto soll die neue Verpackung zeigen.
© https://videocardz.com/newz/amd-ryzen-threadripper-2000-packaging-unveiled

AMD hatte auch schon neue APUs (also Desktop-CPUs mit integriertem Grafikchip) angekündigt: Ryzen 5 2400GE und Ryzen 3 2200GE.   

AMD 2018 Roll Out Schedule. Die Hardware-Seite Hardcop hat zwei Folien veröffentlicht, die angeblich von AMD stammen sollen. Sie zeigen die geplanten Erscheinungstermine der Ryzen-CPUs im Jahr 2018.
Vergrößern AMD 2018 Roll Out Schedule. Die Hardware-Seite Hardcop hat zwei Folien veröffentlicht, die angeblich von AMD stammen sollen. Sie zeigen die geplanten Erscheinungstermine der Ryzen-CPUs im Jahr 2018.
© https://www.hardocp.com/news/2018/03/12/amd_2018_roll_out_schedule

AMD: Infos zu neuen Threadrippern und neue Codenamen geleakt

Ryzen Pro Desktop CPUs für Unternehmensrechner: AMD hat am 7.9.2018 mitgeteilt, dass die zweite Generation der Ryzen-Pro-Desktop-Prozessoren auf Sockel AM4 verfügbar ist. Dabei handelt es sich um Ryzen 7 Pro 2700X, Ryzen 7 Pro 2700 und Ryzen 5 Pro 2600. Sie sind für den Einsatz in Rechnern im kommerziellen, unternehmensinternen und öffentlichen Sektor gedacht. Darüber hinaus kündigte AMD die Verfügbarkeit des Athlon Pro 200GE Desktop-Prozessors an. Er besitzt genauso wie die Ryzen Pro keine integrierte Vega-Grafik.

Die neuen Einsteiger-Prozessoren Athlon Desktop mit integrierter Radeon Vega-Grafik - AMD Athlon 200GE, Athlon 220GE und Athlon 240GE Prozessor – wiederum sollen für alltägliche PC-Anwender gedacht sein. Sie kombinieren die Zen-CPU- und Vega-Grafik-Architekturen in einem System-on-Chip (SOC). Die Leistung dieser Athlon-Prozessoren liegt unter der der Ryzen-Prozessoren.

Alle technischen Details wie zum Beispiel die Anzahl der Kerne finden Sie in dieser Grafik:

Athlon Desktop, Athlon Pro und und Ryzen Pro Desktop.
Vergrößern Athlon Desktop, Athlon Pro und und Ryzen Pro Desktop.
© AMD

Seit dem 18. September 2018 ist der AMD Athlon 200GE-Prozessor bei globalen Fachhändlern und Systemintegratoren erhältlich. Die Athlon 220GE- und 240GE-Prozessormodelle sollen laut AMD voraussichtlich im vierten Quartal 2018 auf den Markt kommen. Die Desktop-Prozessoren AMD Athlon Pro 200GE und 2nd Gen Ryzen Pro werden unter anderem in Dell-, HP- und Lenovo-Systemen erhältlich sein, abhängig von den jeweiligen Einführungsplänen der OEMs. Die Athlon-Prozssoren nutzen den Sockel AM4.

4. AMD-CPUs im Jahr 2017: Mit Ryzen (Zen 1, 14 nm) gelingt AMD das Comeback

Das Jahr 2017 war ausgesprochen erfolgreich für AMD: Die neue Prozessor-Architektur Ryzen - Ryzen CPUs für Desktop-Rechner,  Ryzen Threadripper, Ryzen-Pro-Prozessoren, Ryzen Mobile und Ryzen-Desktop-APUs - mit über 20 unterschiedlichen Chips rockt mit bis zu 52 Prozent mehr Leistung gegenüber der Vorgänger-Generation. Die ewige Nummer 2 hinter Intel schrieb endlich wieder schwarze Zahlen und kann vor allem auch technisch mit ihren Produkten überzeugen.

Wir geben einen kurzen Rückblick auf die Ryzen-Prozessoren des Jahres 2017 (Zen-1-Architektur, 14-nm-Verfahren, AM4-Sockel) und liefern zu fast jedem neuen Prozessor einen Testbericht. So sehen Sie auf einen Blick, was die jeweilige Ryzen-CPU tatsächlich kann. Außerdem können Sie sich in unserem Preisvergleich über die günstigsten Angebote für Ihre Traum-CPU informieren.

Im März 2017 stellte AMD die Ryzen-Prozessoren für Desktop-Rechner vor. Den Anfang machte der Ryzen 7. Im April folgten die Ryzen-5-Desktop-Prozessoren.

CPU-Test: Die besten Desktop-Prozessoren im großen Vergleich

Alle Infos zu AMD Ryzen: Start, Preise, CPU-Modelle, Mainboards, Technik

AMD Ryzen 5 2200G und 2400G im Test: Zen-CPU mit Radeon-Grafikkern Vega

AMD Ryzen 5 1600 im Test: Hexa-Core-CPU mit Top-Preis-Leistungs-Verhältnis

AMD Ryzen 5 1400 im Test: 4 CPU-Kerne und 8 Threads für 170 Euro

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Prozessor-Test: AMD Ryzen 7 1700

Run auf neue AMD-CPUs: Ryzen-Prozessoren dominieren Verkaufslisten

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Im Juni 2017 kündigte AMD die Ryzen Pro-Desktop-Prozessoren an. Sie sind für den Einsatz im professionellen Umfeld gedacht.

Ryzen Pro dient als Heizung für Wohnungen und Büroräume

Im Juli komplettierte AMD dann die Ryzen Desktop-PC-Reihe mit dem Ryzen 3 . Er soll den Mainstream-Desktop-PC-Nutzer adressieren.

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Den Sommermonat August nutzt AMD für die Vorstellung der Hochleistungs-CPUs Ryzen Threadripper .

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Ryzen Threadripper 1920X aktuell zum halben Preis

Im Oktober folgten die Ryzen Mobile-Prozessoren mit Radeon-Vega-Grafik für leistungsstarke Notebooks.

Neue Ryzen Mobile-CPUs mit Vega-Grafk von AMD

Der Rückblick endet mit den Ryzen Desktop-APUs im Februar 2018: Ryzen 5 2400G und Ryzen 3 2200G. Sie vereinen die leistungsstarke Radeon-Vega-Architektur mit Zen-CPU-Kernen. AMD bezeichnet vergleichsweise preiswerte CPUs mit integriertem Grafikchip für Desktop-Rechner als APU. Das APU steht für Accelerated Processing Unit. Windows-7-Nutzer aufgepasst: Die neuen AMD-APUs sind inkompatibel zu Windows 7 !

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5. Codenamen für AMD-Prozessoren

Die Desktop-CPUs von 2017 heißen Summit Ridge. 2018 folgten Desktop-CPUs mit dem Codenamen Pinnacle Ridge . 2019 heißen die Desktop-CPUs dann Matisse (Ryzen 3000) und für die 2020er-Desktop-CPus kommt der Codename Vermeer zum Einsatz.

Die APUs (also Desktop-CPUs mit integrierter Vega-Grafik) trugen in der ersten Generation 2017 noch keinen Codenamen. Die 2018er-APUs auf Basis von Ryzen 2000 trugen den Codenamen Raven Ridge. Die 2019er-Generation der APUs mit Ryzen 3000 heißt Picasso und die 2020er mit Ryzen 4000 soll Renoir heißen. Vega ist wiederum die Bezeichnung für die GPUs von AMD, die 2019 von Navi abgelöst werden. Die Navi-GPUs werden erstmals durchgehend im 7-nm-Verfahren produziert, während Vega-GPUs noch im 14- und 12-nm-Verfahren gefertigt wurden. Lediglich die letzte Vega-GPU, die Radeon VII, wurde erstmals im 7-nm-Verfahren produziert.

Auf Threadripper im Jahr 2017 folgte 2018 "Threadripper 2. Generation Colfax" (AMD Ryzen Threadripper 2000 HEDT) und 2019 Castle Peak (AMD Ryzen Threadripper 3000 HEDT CPUs). Ab 2020 soll die Monster-CPU von AMD dann NG HEDT (Next Generation Highend Desktop) heißen.

Bei den Server-Prozessoren Epyc lauten die Codenamen folgendermaßen: 2017 Naples, 2018 Naples, 2019 Rome und 2020 Milan.

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Mit den Ryzen-CPUs will AMD endlich wieder zu Intel aufschließen und mit dem Top-Modell Ryzen 7 1800X könnte das sogar gelingen. Zum Preis von 559 Euro bekommt man einen 8-Kerner, der besonders bei der Multi-Core-Performance neue Rekorde aufstellt. Aber wie sieht es mit der Spiele-Leistung und vor allem der Temperatur und dem Stromverbrauch aus? Kann AMD Intel hier wirklich Paroli bieten? Wir haben den neuen AMD Ryzen 7 1800X im Video getestet.

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