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AMD Ryzen 6000 unterstützt DDR5, RDNA2 und Microsoft Pluton

04.01.2022 | 11:11 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Die neue AMD-CPU Ryzen 6000 wird neben DDR5 auch Microsoft neuen Sicherheitsprozessor Pluton unterstützen.

AMD wird in Kürze auf der CES 2022 in Las Vegas neue Produkte vorstellen. Bereits vorab sind Details zu den neuen mobilen CPUs der Ryzen 6000 Series publik geworden. Die Veranstalter der CES haben die CPUs nämlich für den "CES 2022 Innovation Award" nominiert und verraten auf der dazugehörigen Website erste Details zu den neuen AMD-Prozessoren. Bisher gab es über die Ryzen 6000 Series nur Gerüchte und Spekulationen im Web.

Dieser CES-Website zufolge werden die Ryzen 6000 Series Mobile-CPUs unter anderem RDNA 2 Grafik, KI-Audioverarbeitung und  DDR5-Arbeitsspeicher unterstützen. Außerdem ist die Rede davon, dass die Prozessoren auch Microsofts Pluton-Sicherheitschip unterstützen werden. Diesen hatte Microsoft im Herbst 2020 in einem Blog-Beitrag ausführlich vorgestellt.

Das steckt hinter Microsoft Pluton

Pluton soll Angriffe auf Windows-Systeme verhindern, in dem direkt in den CPUs eine zusätzliche TPM-Komponente implementiert wird. So erklärt Microsoft: "Windows-PCs, die die Pluton-Architektur verwenden, werden zunächst ein TPM emulieren, das mit den bestehenden TPM-Spezifikationen und APIs arbeitet. Dadurch können Kunden sofort von der verbesserten Sicherheit für Windows-Funktionen profitieren, die auf TPMs wie BitLocker und System Guard basieren" und weiter "Windows-Geräte mit Pluton verwenden den Pluton-Sicherheitsprozessor, um Anmeldeinformationen, Benutzeridentitäten, Verschlüsselungsschlüssel und persönliche Daten zu schützen. Keine dieser Informationen kann von Pluton entfernt werden, selbst wenn ein Angreifer Malware installiert hat oder den PC vollständig in seinen Besitz gebracht hat."


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