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AMD Radeon Software Crimson ReLive Edition: viele Neuerungen

09.12.2016 | 10:44 Uhr |

Die neue Generation der AMD-Grafikkarten-Treiber trägt den Namen AMD Radeon Software Crimson ReLive Edition. Alle Infos.

In den letzten Jahren hat AMD seinen Grafikkarten-Treibern immer gegen Ende des Jahres ein umfangreicheres Update spendiert. Jetzt ist wieder so weit: Auf Catalyst Omega (2014) und Radeon Software Crimson (2015) folgt in diesem Jahr die Radeon Software Crimson ReLive Edition.

Im Namen steckt damit auch schon eine der wichtigsten neuen Funktionen: ReLive. Dabei handelt es sich um ein Tool, mit dem die Gamer ihre Spielsessions per Video aufzeichnen und streamen können. ReLive ersetzt die früher mit den Treibern mitgelieferte Raptr-Software, die vor einiger Zeit ohne großes Aufhebens wieder aus den Treibern entfernt worden war.

Die Einstellungen für ReLive finden sich in den Treiber-Einstellungen nach einem Klick auf den ReLive-Tab. Dabei bietet ReLive mehrere grundlegende Funktionen: Aufzeichnen, Streaming, Screenshots und Instant Replay. Letztere Funktion bedeutet, dass ReLive im Hintergrund laufend mehrere Minuten des Spielgeschehens als Video aufzeichnet. Sollte also mal etwas passieren, was man mit der Welt als Video teilen möchte, dann hat ReLive die Spielszene gespeichert.

In welcher Qualität, Auflösung und welchem Format die Szenen aufgezeichnet werden, hängt von der verwendeten Grafikkarte ab und kann in den Einstellungen festgelegt werden. Beim Streaming werden alle populären Plattformen unterstützt.

Laut AMD geht die Nutzung von ReLive kaum zu Lasten der Spieleperformance. In populären Spielen, wie Battlefield 1, Overwatch und World Of Warcraft, hätten bei internen Tests auf einem System mit Core i7-600K und Radeon RX 480 die Performance-Verluste bei der Nutzung von ReLive nur bei 3 bis 4 Prozent gelegen.

Radeon Chill hält Grafikkarte kühler

Radeon Chill
Vergrößern Radeon Chill
© AMD

Mit Radeon Chill enthalten die Treiber auch ein neues Tool, mit dem die AMD-Hardware softwareseitig abgekühlt werden kann. Das Tool ist standardmäßig deaktiviert und muss also in den Treiber-Einstellungen zunächst manuell aktiviert werden. Danach wird künftig die GPU-Auslastung verringert, wenn diese Zusatzleistung ohnehin aktuell nicht benötigt wird. Beispielsweise weil die Maus und Tastatur mehrere Sekunden nicht angefasst wurden.

Auch Radeon Chill ist standardmäßig nicht aktiv und muss zunächst vom Nutzer eingeschaltet werden. Die Nutzung der Funktion soll nicht nur die GPU kühler halten, sondern senkt auch den Energieverbrauch. Weitere Infos zu Radeon Chill finden Sie hier.

Die weiteren Neuerungen

Ansonsten kommen mit den neuen Treibern auch Verbesserungen bei Freesync und HDR-Unterstützung hinzu. In den Treiber-Einstellungen wird der Nutzer gewarnt, falls er die Grafikkarte mit einem ungeeigneten HDMI-Kabel an den Monitor angeschlossen hat. Ein weitere Neuerung ist die Upgrade-Beratung: Bei Spieleinträgen werden Hinweise eingeblendet, wie der verwendete Rechner am besten upgegradet werden sollte, um das betreffende Spiel voll genießen zu können.

Alle weiteren Infos zu Radeon Software Crimson Relive Edition finden Sie bei AMD.

Download: AMD Radeon Crimson Relive Edition

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