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AMD: FSR 2.0 bei DLSS-Spielen schnell implementiert

24.03.2022 | 16:03 Uhr | Michael Söldner

Mit FSR 2.0 will AMD eine Alternative zu Nvidias DLSS bieten, die auch auf GPUs ohne Machine-Learning-Einheiten funktioniert.

AMDs Fidelity FX Super Resolution (FSR) soll eine Alternative zu Nvidias Bildverbesserer DLSS bieten. Im Gegensatz zur Nvidia-Technik kommt der temporale Upscaler auch ohne Hardware-Einheiten für Machine Learning auf der Grafikkarte aus. Auf diese Weise kann die AMD-Technik auch auf älteren Grafikkarten genutzt werden, sogar auf denen der Konkurrenz. AMD hat nun angekündigt, dass sich FSR 2.0 in Spielen, die bereits für DLSS vorbereitet sind, in nur drei Tagen implementieren lassen soll.

Nvidia-Grafikkarten werden ebenfalls unterstützt

Im Vergleich zu FSR 1.0 werde FSR 2.0 im Gegenzug höhere Anforderungen an die Grafikkarte stellen. Doch selbst auf betagten GPUs soll sich durch die neue Technik eine höhere Bildrate realisieren lassen. Und selbst auf den Grafikkarten der Konkurrenz soll FSR 2.0 funktionieren, konkret stellt AMD eine Unterstützung bis hinab zur Pascal-Generation von Nvidia in Aussicht.

Wenig Arbeit für Entwickler

FSR 2.0 bietet die Voreinstellungen „Quality“, „Balanced“, „Performance“ und „Ultra-Performance“. Je nach Einstellung werden dabei Auflösungen zwischen 33 und 67 Prozent der nativen Auflösung als Grundlage herangezogen. Die finale Version von FSR 2.0 werde im nächsten Quartal auf Open-Source-Basis für alle interessierten Spielemacher zur Verfügung stehen. Während die Umsetzung in Spielen mit DLSS-Unterstützung besonders schnell gehen soll, seien bei Spielen ohne entkoppelte Renderauflösungen Arbeiten im Umfang mehrerer Wochen nötig. Spieler können also zumindest bei Spielen mit DLSS-Unterstützung auf eine schnelle Implementierung von FSR 2.0 hoffen. Das Interesse der Spieler an einer Performance-Verbesserung abseits von DLSS scheint groß zu sein.

AMD FSR und Nvidia DLSS im direkten Performance- und Qualitätsvergleich

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