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ADAC-Vergleich: VW ID.3 günstiger als Golf und Tesla

01.09.2020 | 12:59 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Der ID.3 sei im Gesamtkostenvergleich günstiger als ein Golf. Der Elektro-VW sei sogar günstiger als andere E-Autos. Zu diesem Ergebnis kommt eine ADAC-Analyse.

Ein E-Auto kostet bei der Anschaffung mehr als ein vergleichbares Auto mit Verbrennungsmotor. Doch wie sieht der Kostenvergleich aus, wenn man auch alle langfristigen Unterhaltskosten berücksichtigt? Der ADAC verglich so den VW ID.3 mit dem VW Golf VIII (nicht mit dem e-Golf).

Bei einer Vollkostenrechnung, die den Kaufpreis, die Fix-, Betriebs- und Wartungskosten sowie den Wertverlust einbezieht, schneidet der ID.3 laut ADAC besser ab als vergleichbare VW-Modelle mit konventionellem Antrieb. Der VW ID.3 mit der 58-kWh-Standardbatterie würde zwar in der Anschaffung mit einem Grundpreis von rund 39.000 Euro mehr als entsprechende VW-Modelle mit Verbrennungsmotor kosten. Trotzdem habe der ID.3 mit der aktuellen Umweltprämie insgesamt betrachtet die Nase vorn. In der Gesamtkostenrechnung komme er laut ADAC auf 41,6 Cent pro Kilometer. Im vergleichbaren Dieselmodell, dem VW Golf 2.0 TDI SCR Style, schlage ein Kilometer Fahrt mit 53,8 Cent zu Buche, im Benziner - dem VW Golf 1.5 eTSI Style - mit immerhin noch 50,5 Cent.

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Nun zahlt ja niemand die Listenpreise. Der ADAC berücksichtigt deshalb in einer weiteren Berechnung einen Rabatt von 10 Prozent auf den Listenpreis bei einem neuen Benzin- oder Dieselmodell. In der Gesamtkostenrechnung kommt der Diesel-Golf mit dem angenommenen Rabatt dann auf 48,9 Cent je Kilometer, das Benzin-Modell auf 46,0 Cent, wie der ADAC schreibt. Ganz anders sähe der Vergleich natürlich mit einem EU-Reimport-Wagen aus, doch darauf verzichtet der ADAC in seiner Untersuchung.

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Der VW ID.3 gewinnt laut ADAC aber auch den Vergleich mit seinen Wettbewerbern im E-Auto-Markt: Das Tesla Model 3 (Standard Range) kommt demnach in der Gesamtkostenrechnung auf 52,5 Cent, der Nissan Leaf e+ Acenta auf 47,4 Cent pro Kilometer und der Hyundai IONIQ Elektro auf 46,1 Cent.

Kostenvergleich
Vergrößern Kostenvergleich
© ADAC

Der ADAC nahm für seine Kostenberechnungen eine Haltedauer von fünf Jahren bei einer Jahresfahrleistung von 15.000 Kilometern an. In die Berechnung der Gesamtkosten fließen sämtliche Kosten ein, die beim Autofahren anfallen: Versicherung, Kfz-Steuer, Werkstattkosten (Wartung und Reparaturen), Reifenverschleiß, Kraftstoff/Stromkosten, Ausgaben für Wagenwäsche und -pflege sowie der Wertverlust. Gerade bei Wartung und Reparatur kann ein E-Auto gegenüber einem Verbrennerfahrzeug punkten. Denn bei einem E-Auto entfällt schon mal der regelmäßige Ölwechsel, bei dem die Vertragswerkstätten einen absurd künstlich überhöhten Literpreis berechnen. Zudem fehlen bei einem E-Auto zahlreiche Komponenten, die bei einem Verbrennerfahrzeug kaputt gehen können, wie zum Beispiel der Auspuff. Auch Zündkerzen müssen bei einem E-Auto nicht gewechselt werden.

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Mit dem BMW i3 startet der bayrische Automobilhersteller ins Elektro-Zeitalter. Heraus gekommen ist ein Elektro-Auto mit riesigem Spaßfaktor, innovativer Technik, einem 170 PS starken E-Motor und einem heftigen Preis. Der beginnt nämlich bei knapp 35.000 Euro. Ob sich der i3 trotz des hohen Preises als alltagstauglicher Zweitwagen eignet, haben wir in diesem Video ausprobiert.

Für rund 64.000 Euro bekommt ihr im neuen Tesla Model 3 Performance jede Menge Technik-Schnickschnack. Und in unserem Test stellen wir schnell fest: Tesla nimmt sich selbst nicht allzu ernst und spendiert dem E-Auto jede Menge Features, über die man nur lachen kann: Blinker mit Furzgeräuschen, Videospiele oder ein Lagerfeuer für "romantische" Stunden auf der Autobahn. Was der Wagen noch so kann, erfahrt ihr in diesem Video.

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