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7-Eleven: Supermarkt schließt alle Filialen nach Hackerangriff

09.08.2022 | 15:52 Uhr | Denise Bergert

Nach einem Cyberangriff musste die Supermarkt-Kette 7-Eleven alle Filialen in Dänemark schließen.

Die Supermarkt-Kette 7-Eleven ist in dieser Woche Opfer eines Hacker-Angriffs geworden. Wie das IT-Magazin Bleepingcomputer berichtet, musste das Unternehmen am gestrigen Montag alle Filialen in Dänemark schließen. Durch die Cyberattacke seien die Kassen- und Zahlungssysteme von 7-Eleven im ganzen Land gestört worden.

Angriff auf Kassensystem der Supermarkt-Kette

Laut 7-Eleven vermutet das Unternehmen hinter dem Ausfall einen Hackerangriff, der am frühen Morgen des 8. August stattgefunden habe. “Leider vermuten wir, dass wir heute, am Montag, den 8. August 2022, einem Hackerangriff ausgesetzt waren. Das bedeutet, dass wir keine Kassen benutzen und/oder Zahlungen empfangen können. Wir halten daher die Läden geschlossen, bis wir das Ausmaß kennen. Wir hoffen natürlich, dass wir die Filialen bald wieder öffnen können,“ heißt es in einer Stellungnahme seitens 7-Eleven.

War es eine Ransomware-Attacke?

In einem mittlerweile gelöschten Beitrag bei der Foren-Plattform Reddit habe ein 7-Eleven-Mitarbeiter laut Bleepingcomputer den Hackerangriff ebenfalls bestätigt. Nachdem die Kassensysteme am Montag nicht mehr funktioniert hätten, habe die Supermarkt-Kette ihre Filialen in ganz Dänemark schließen müssen. Alle Filialen des Landes arbeiten den Angaben zufolge mit demselben Kassen- und Zahlungssystem. Ob 7-Eleven Opfer einer Ransomware-Attacke geworden ist und welchen Umfang der Hackerangriff hat, ist bislang nicht bekannt.

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