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30 Terabyte Daten von Sicherheitsfirmen verkauft

10.05.2019 | 11:06 Uhr | René Resch

Die Hackergruppe Fxmsp konnte von Antivirus-Unternehmen 30 Terabyte an Daten stehlen und verkauft diese nun auf dem Schwarzmarkt.

Die Hackergruppe „Fxmsp“ ist abermals in Erscheinung getreten. Dabei sind neue Schwarzmarktangebote der Gruppe zu Tage getreten, in denen Daten von drei großen Antivirus- und Sicherheits-Software-Firmen aus des USA angeboten wurden, berichtet Bleepingcomputer.

Bei den angebeteten Daten handle es sich um Zugänge zu Netzwerken und Quellcodes von Softwareprodukten. Als Preise wurden 250.000 US-Dollar für die Zugangsdaten und 150.000 US-Dollar für den Quellcode verlangt, das Gesamtpaket wurde letztendlich für 300.000 US-Dollar angeboten. Verifiziert wurde das Angebot von den Spezialisten des Security-Unternehmens Advanced Intelligence (AdvIntel).

30 Terabyte Daten

Welche Unternehmen letztendlich von dem Datendiebstahl betroffen sind, teilte AdvIntel dabei nicht mit. Die Echtheit des Angebotes wurde durch Screenshots und Daten-Stichproben bestätigt. Auch über die Datenmenge muss nicht weiter spekuliert werden, es soll sich dabei um rund 30 Terabyte an Daten handeln, also wohl weit mehr als nur Quellcodes. Die betroffenen Unternehmen wurden in der Zwischenzeit bereits über den Diebstahl informiert und haben wohl ihre Netze weitestgehend abgeschottet.

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