2415908

15 Jahre AVM Fritz Box: So sah die erste Fritz Box aus

18.03.2019 | 08:10 Uhr | Hans-Christian Dirscherl

Die Fritz Box feiert heute Geburtstag: Am 18. März 2004 stellte AVM die erste Fritz Box vor. So sah sie aus und das konnte sie.

Am Montag vor 15 Jahren stellte der Berliner Kommunikationsspezialist AVM sein erste Fritz Box vor. Genauer: Am 18. März 2004 präsentierte AVM im Rahmen der damals noch erfolgreichen Cebit die erste Fritz Box. Den Produktnamen eigenwillig in den Werbetexten als "FRITZ!Box" geschrieben.

Die erste Fritz Box: Noch ohne WLAN

Bis zur Cebit 2004 war AVM vor allem für seine Fritz Card für ISDN-Anschlüsse bekannt. Die erste Fritz Box hatte ein DSL-Modem mit integriertem Router an Bord und bot zwei LAN-Anschlüsse sowie einen USB-Anschluss. Die damals maximal erreichbare Datenübertragungsrate am DSL-Anschluss lag bei 8 MBit/s im Downstream und 1 MBit/s im Upstream.

Das war die erste Fritz Box
Vergrößern Das war die erste Fritz Box
© AVM

Kurz nach der Vorstellung dieses Geräts präsentierte AVM im Jahr 2004 zwei weitere Modelle: Die Fritz Box Fon mit integrierter Telefonanlage für Festnetz und VoIP und die Fritz Box SL WLAN - das erste Modell, das auf WLAN zur Heimvernetzung setzte.

Seit 15 Jahren stellte AVM immer wieder neue Fritz-Box-Modelle vor. So erschien im Jahr 2009 die Fritz Box 7390 für VDSL, die auch für das spätere VDSL-Vectoring geeignet war. Mit der Fritz Box 7590 stellte AVM 2017 sein aktuelles DSL-Flaggschiff vor, das die schnelle Supervectoring-Technik für 250 MBit/s unterstützt.

Die erste Fritz Box für den Kabelanschluss kam 2010 auf den Markt. Richtig spannend wurde dieser Markt für Kabelkunden aber erst nach dem Fall des Routerzwangs im Jahr im Jahr 2016. Seit 2018 ist mit der Fritz Box 6591 Cable ein Modell in ersten Kabelnetzen im Einsatz, das Datenraten von bis zu 1 GBit/s ermöglicht. Mittlerweile gibt es Fritz Box-Modelle für alle Anschlusstechniken: DSL, Kabel, Glasfaser und LTE.

Im deutschsprachigen Raum wurde die Fritz Box unbestritten ein Riesen-Erfolg. Zumal viele Fritz Boxen nicht nur frei verkauft wurden und werden, sondern oft auch zur mitgelieferten Hardware des jeweiligen Internet-Providers gehören. Grund genug für die PC-WELT die Fritz Boxen regelmäßig zu testen und auch zahlreiche Tipps und Tricks dazu zu veröffentlichen.

Zu den Besonderheiten der Fritz-Box-Router gehört die standardmäßige 5-Jahres-Herstellergarantie von AVM. Davon können Käufer eines Apple iPhone oder eines Samsung Galaxy S10 nur träumen. Außerdem stellt AVM erfahrungsgemäß lange Zeit für seine Fritz-Box-Modelle Firmware-Updates bereit, durch die die Fritz Boxen auch nach dem Kauf noch neue Funktionen erhalten. Und obendrein Sicherheitslücken geschlossen werden. Diesen Komfort und Sicherheitsgewinn durch die Updates kann man in etwa mit Apples Update-Politik bei iOS vergleichen. Experimentierfreudige Fritz-Box-Besitzer können zudem mit den so genannten Labor-Versionen von Fritz OS (wie die Firmware der Fritz-Geräte heißt) neue Funktionen bereits während der Beta-Phase ausprobieren.

In den letzten Jahren drang die Fritz Box zudem in den noch relativ jungen Smart-Home-Markt vor. Die Fritz Box wird dank DECT ULE Han Fun immer mehr zur Schaltzentrale in einem intelligenten Zuhause. Dank passendem Zubehör wie Fritz Dect 300/301 oder Fritz Dect 200 oder 210 sowie Fritz Dect 400. Ein leistungsfähiges WLAN-Mesh-System lässt sich ebenfalls rund um eine Fritz Box aufbauen.

Laut AVM wird die Fritz Box seit 2004 in Berlin entwickelt, in der EU produziert und in über 40 Ländern vertrieben. AVM beschäftigt aktuell 750 Mitarbeiter. Das Unternehmen erzielte 2018 einen Umsatz von 520 Millionen Euro.

Test: Telekom-Rauchmelder an der Fritzbox

Test: Telekom-Bewegungsmelder an der Fritzbox

AVM: Smart Home mit Fritzbox - alle Geräte und Möglichkeiten

Fritzbox-Tuning: Die besten Tipps für den Alltag

PC-WELT Marktplatz

2415908