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15. Die Schlacht um Evelance

14.12.2004 | 12:31 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Anfangs müsst ihr euch sehr beeilen, eine starke Verteidigung (die nicht nur aus Ballistatürmen bestehen kann) aufzubauen. Parallel dazu ist eine schnell aufblühende Wirtschaft auch unerlässlich. Ihr benötigt viele Leibeigene (25+) und viele Steine. Die Erforschung der Wehrpflicht, Konstruktion und Zahnräder müssen Vorrang haben. Baut rasch eine Kaserne und zwar möglichst gut geschützt, im Schussbereich einiger eurer Kanonentürme. Steinmetzhütte und Schmiede werden auch dringend gebraucht.

Schickt ein paar Leibeigene durch das nördliche Tor eurer Hauptsiedlung (die auf dem Kontinent) in die angrenzenden Wälder. Nahe dem linken Kartenrand findet ihr vier Haufen Steine, die ihr abbauen lassen solltet. An dieser Stelle sind eure Leibeigenen sicher vor Feinden.

Tipp:

Ihr verfügt über zwei Kirchen, also vergesst nicht, regelmäßig die Glocken zu läuten, um die Arbeiter zu motivieren.

Gut zu wissen: Eure nördliche Insel steht, solange ihr keine feindlichen Truppen dorthin lockt, nicht in Gefahr. Ihr werden alles aufbieten müssen, was ihr könnt, um hier erfolgreich zu sein. Auch die kleinen automatischen Kanonen von Pilgrim und die Fallen von Salim solltet ihr häufig einsetzen und zwar auf dem Weg, der aus dem Süd-Westen zu eurer Siedlung führt. Dort werdet ihr, noch in Schutze eurer Kanonentürmen, den ersten feindlichen Angriffswellen begegnen müssen. Wagt euch anfangs nicht zu sehr nach vorn. Nur eine Steingrube ohne Wohnhäuser oder Bauernhöfe in der Nähe sollte errichtet werden. Die erste Angriffswelle wird sehr gefährlich sein. Beschädigte Kanonentürme solltet ihr reparieren lassen. Auch die Angst verbreitende Spezialfähigkeit von Dario ist sehr nützlich und ihr solltet grundsätzlich das volle Repertoire der Spezialfähigkeiten eurer Helden zum Einsatz bringen. Versucht, eure Wettertürme und Kraftwerke zu beschützen. Deren Verlust ist zwar zu verkraften, vermindert jedoch eure Optionen.


Später solltet ihr noch zwei Ballistatürme in der Nähe des südlichsten, die Wettertürme schützenden, Kanonenturmes errichten.

Tipp:

Könnt ihr das Wetter wechseln, so versucht durch richtiges Timing und, falls nötig mit geschickten Ködern, eine feindliche Armee durch plötzliches Aufbrechen der Eisdecke auf einen Schlag ertrinken zu lassen.

Wenn die erste Angriffswelle überstanden ist, könnt ihr eure Verteidigung noch ein wenig ausbauen und mehr Truppen aufstellen. So gerüstet solltet ihr auch noch die zweite Angriffswelle erwarten.

Mittlerweile wird die groß angekündigte Verstärkung angekommen sein. Diese ist aber nicht besonders stark, es sind nur vier Truppen. Darauf sollte man also nicht seine Hoffnungen setzen.
Trotzdem, wenn die Verstärkung da ist und ihr gerade eine feindliche Angriffswelle zurückgeschlagenen habt, könnt ihr euch ein Stück vorwärts nach Süden bewegen, um den Eisenschacht zu besetzen. Stationiert eure Truppen dort und baut einen Schießplatz.

Habt ihr den Eisenschacht sicher, kann eure Armee weiter verstärkt werden. Eine Schmiede ist sehr wichtig wegen der Erhöhung der Eisenproduktion und wegen der notwendigen Verbesserungen für eure Einheiten. Eisen wird viel gebraucht. Ein Marktplatz ist auch ein Muss. Beachtet, dass sich ein Lager bereits in eurem Besitz befindet und zwar auf eurer Insel im Norden.

Tipp:

Wenn es gerade Winter ist, sucht mit einem Helden die winzigen Inseln am Kartenrand ab, dort kann man ein paar Schatzkisten finden.

Ihr werdet in dieser Mission ständig Nachschub an Soldaten brauchen. Eine Kombination aus Speerkämpfern, Bogenschützen und schweren Artillerie ist von Nöten. Später wenn die Wirtschaft richtig gut läuft könnt ihr die Speerkämpfer durch schwere Kavallerie ersetzen.

Jetzt seid ihr stark genug, den nächsten Schritt zu wagen. Folgt dem Weg weiter nach Süden und besetzt das Dorfzentrum. Errichtet hier auch zwei Kanonentürme und eine Kanonengießerei. Einer der Helden sollte mit den Händlern in der kleinen Umzäunung sprechen, sie haben interessante Angebote.
In den Wäldern, die ihr durchquert, sind verstreut kleine Rohstoffhaufen zu finden. Vergesst nicht Darios Falken in die schwer zugänglichen Berge fliegen zu lassen. Je mehr ihr über die Gegend wisst, desto besser.

Ab hier ist es zwar noch ein weiter Weg voller blutiger Kämpfe, aber nicht wirklich schwierig. Fangt die Angriffswelle des Feindes auf, frischt eure Truppen auf und rückt weiter vor. Dann wieder auf den nächsten Angriff warten. Nach diesem Schema kann man sich sicher dem Ziel, der Zitadelle von Evelance nähern.

Ein Problem ist, dass ihr sehr wenig Platz habt, um neue Kasernen oder gar Kanonengießereien zu bauen. Es gibt mehrere Wege zum Ziel, aber ohne Kampf geht es nirgendwo.
In jedem Fall wird diese Mission bis zuletzt spannend bleiben und während der ganzen Zeit eure volle Aufmerksamkeit erfordern.

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