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10. Die Große Plage

14.12.2004 | 12:31 Uhr | Panagiotis Kolokythas

Insbesondere zu Beginn der Mission tut Eile Not, denn der Feind im Süden wird schnell mit Angriffen beginnen und euch keine Ruhe lassen. Kümmert euch also schnell um den Ausbau der Siedlung und schafft um die Burg herum durch Holz fällen Platz für Gebäude.

Der „Zwerg“, den der Mann, der direkt neben euren Helden steht, anspricht ist Pilgrim. Ihr könnt ihn jedoch leicht auch ohne Bezahlung selbst finden.
Sprecht mit Pilgrim (und den zwei anderen Charakteren in seiner Nähe), um ihn in eure Gruppe aufzunehmen und nutzt direkt seine Fähigkeiten, um die Schatztruhen - die auf der Übersichtskarte mit weißem X gekennzeichnet und unter Steinen versteckt sind - zu bergen. Das Geld benötigt wir dringend um Söldner aus Aris Bande (im südlichen, umzäunten Lager) anheuern zu können. Ihr werdet sie alle brauchen, insbesondere die Geschütze und die Schützen. Schickt also noch während Pilgrim die Schatztruhen freilegt einen der anderen Helden dorthin.

Nun könnt ihr auch bereits eure Burg ausbauen.

Tipp:

An den, mit grünem X markierten Stellen, liegen auch Schatzkisten, sind jedoch Anfangs nicht erreichbar und auch sonst nicht so wichtig. Mit rotem X ist ein wertvolles, zusätzliches Dorfzentrum markiert, welches jedoch nur im Winter erreichbar ist.

Pilgrim sollte, sobald die 2 großen Schatzkisten gehoben sind, nach Westen auf die Hochebene eilen um dort die zugeschütteten Minen freizulegen. Errichtet zuerst die Lehm-, dann die Steingrube. (Natürlich sollten die, von Anfang an dort stehenden, Leibeigenen schon vorher angefangen haben, die kleinen Rohstoffhaufen abzubauen und auch nach dem die Gruben stehen ihre Arbeit fortsetzen.)

Ein weiterer Tipp dazu:

Die Leibeigenen könnten schon kurz bevor Pilgrim dort ankommt anfangen, die benötigten unterstützenden Gebäude (Wohnhaus und Bauernhof) errichten, damit, sobald die Schächte freigelegt und die Gruben gebaut sind, die Arbeit ohne Verzögerung beginnen kann. Ja, man kann manchmal auch um die Zeit effektiv zu nutzen und um die Facharbeiter nicht in das ungünstig liegende Wohnquartier zu locken ein Wohnhaus zu 95% aufbauen und dann Halt machen und das Bauen erst wenn die Arbeitsstätte steht zu Ende bauen.


Zahnrad und Handelswesen sollten früh erforscht werden. Ein Marktplatz wird benötigt, um knappe Rohstoffe einkaufen und überschüssige (insbesondere Holz dürftet ihr recht viel besitzen) verkaufen zu können. Wenn ihr schon einmal dazu gezwungen werdet, viel Holz zu fällen, um Bauplatz zu schaffen, solltet ihr dies so effektiv wie möglich nutzen. Errichtet so früh es geht ein bis zwei Sägemühlen.

Die Bedrohung für eure Siedlung ist ernst und besteht aus zwei Richtungen. Die größte feindliche Streitmacht wird den Weg aus dem Süden nehmen und ab und zu versuchen, ein paar schwächere Truppen aus dem Osten (wo eure Kaserne steht) in euer Dorf einzudringen. Hinzuweisen ist noch darauf, dass die westlich liegenden Landesteile (eine Halbinsel), wo eure Leibeigenen von Anfang an Lehm und Stein abbauen, sicher sind.

Webstuhl - erforschbar im Dorfzentrum - ist eine nützliche und nicht zu kostspielige Verbesserung (für die „Verbesserten Schuhe“ gilt das selbe). Wenn ihr genug Taler übrig habt, solltet dies erforschen.

Es hat sich bewährt, die eigenen Soldaten im Süden zu postieren, von wo aus die größte und gefährlichste feindliche Streitmacht immer wieder angreifen wird. So schützt ihr eure Gebäude und Arbeiter. Später könnt ihr hier Kanonentürme errichten und gen Norden ziehen, um zum Gegenangriff überzugehen.

Auch in der Nähe der Kaserne und am Weg, der nach Süden führt, solltet ihr vorsichtshalber Türme aufstellen. Sollten doch feindliche Einheiten durchsickern, werden die Türme sie aufhalten bis eure Armee zu Hilfe eilen kann.

Wenn es soweit ist, dass die Wirtschaft floriert, die Armee hochmodern gerüstet ist und das südliche Gebiet ausreichend mit Kanonentürmen gegen Feinde gesichert ist, ist der Zeitpunkt des Vormarsches gekommen. Denkt an schweres Geschütz.

Nehmt die Stadt im Osten ein.
Dazu müssen zuerst die Belagerungsgeschütze ausgeschaltet werden, dann die Kanonen-türme. Ein guter Trick beim Kampf gegen die Kanonen ist, einen Helden (der sich ja später einfach regenerieren lässt) nach vorne zu schicken, damit dieser von der feindlichen Kanone als Ziel ausgesucht wird und dann gleich darauf mit paar eigenen Geschützen in Schussreichweite ziehen und die gegnerische Kanone zerstören.

Ist diese Stadt befreit, stehen euch wertvolle Objekte wie ein unbesetztes Dorfzentrum, zwei zugeschütteten Eisenschächte und endlich etwas Schwefel zur Verfügung. Auf dem hiesigen Friedhof steht ein Händler, mit dem ihr reden könnt.

Jetzt solltet ihr eine neue Militärbasis in der Nähe des Flusses errichten (Kanonengießerei, Schießplatz, Kaserne), damit die Nachschub-wege kurz sind. Die Armee sollte auf volle Stärke gebracht werden und setzt verstärkt Kanonen und Schützen ein.

Der Bau einer Wettermaschine ist jetzt absolut erforderlich und es lohnt sich, viele Kraftwerke zu errichten, damit ihr den Wetterturm nach einem Einsatz schnell wieder benutzen könnt. Das ist deshalb von großer Bedeutung, da ihr während dem bald folgenden Großangriff auf die im Norden liegende Stadt mit großen Verlusten rechnen müsst und Nachschub nur über den gefrorenen Fluss über weite Strecken transportieren könnt. In so einem Fall ist es wichtig, das Wasser schnell wieder zufrieren lassen zu können.

Wenn die feindliche Burg fällt, ist diese Mission geschafft.

PC-WELT Marktplatz

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