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iOS 4.3.3-Update soll Tracking-Skandal beenden

03.05.2011 | 14:29 Uhr |

Apple wird bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen ein Update auf iOS 4.3.3 herausbringen. Wie das IT-Blog BGR berichtet, soll es die Vorwürfe im Geodaten-Skandal um iPhone, iPad und iPod Touch entkräften.

Apple wird bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen die Software-Fehler bei iPhone, iPad und iPod Touch beheben, die in den vergangenen Wochen für große Empörung bei Datenschützern und Nutzern sorgten. Das Unternehmen wird dazu das Update iOS 4.3.3 veröffentlichten, hat das Blog BGR von unternehmensnahen Quellen erfahren.

Test: iPhone 4

Mit dem Update will Apple unter anderem die Speicherung der Standortdaten auf dem PC abschalten und die Größe des Datensatzes verringern, der auf iPhone, iPad und iPod Touch geladen wird. Außerdem werden nach dem Update alle Standortdaten endlich gelöscht, wenn der Nutzer die Ortungsfunktion abschaltet. Das sollte bereits jetzt geschehen, doch durch einen Fehler in der Software bleibt der Datensatz erhalten.

Test: iPad 2

Die Datensammlung, die von den Sicherheitsexperten Pete Warden und Alasdair Allan bekannt gemacht wurde, sorgte für große Empörung unter Datenschützern und Nutzern . Apple hat sich mittlerweile dafür entschuldigt und erste Informationen veröffentlicht, welche Geo-Daten zu welchem Zweck auf den iOS-Geräten gespeichert werden. Dennoch wird die Sammelwut weiterhin von Regulierungsbehörden in Deutschland, Frankreich, Italien und Südkorea untersucht. In den USA hat der Justiz-Unterausschuss für Datensicherheit eine Anhörung zu dem Thema einberufen, bei der Apple und auch Google Stellung nehmen.

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