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Sprachwissenschaftler unterstützt Microsoft im App-Store-Streit

31.03.2011 | 12:30 Uhr |

Im Streit um den Begriff App Store hat Microsoft jetzt einen Sprachwissenschaftler hinzugezogen. Er unterstützt die Argumentation der Windows-Macher: der Begriff ist allgemeingültig und darf daher nicht geschützt werden.

Der Streit um den Begriff App Store zwischen Apple und Microsoft geht in eine neue Runde. Als Beleg für seine These, der Begriff App Store sei allgemeingültig und daher unmöglich rechtlich zu schützen, hat das Unternehmen aus Redmond jetzt einen Sprachwissenschaftler der Duke Universität hinzugezogen.

Der Wissenschaftler bestätigte, dass der Begriff App Store genauso im allgemeinen Sprachgebrauch verankert sei, wie Drug Store oder Computer Store. Microsoft fügt hinzu, dass inzwischen 17 unterschiedliche Anbieter mit dem Begriff App Store werben und selbst Steve Jobs diesen Begriff für Angebote der Konkurrenz genutzt hat. Apple ist da ganz anderer Meinung. Das Unternehmen hatte den Begriff App Store im Jahr 2008 schützen lassen und neben Microsoft auch Amazon verklagt. Der Online-Händler wollte seine neue Download-Plattform ebenfalls Appstore nennen.

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