781606

Test und Bilder zum Vivaz 2 mit Android

20.01.2011 | 14:00 Uhr |

Mit dem Symbian-Handy Vivaz hatte Sony Ericsson wenig Erfolg. Das lag vor allem am Betriebssystem - kurz darauf beschloss man, keine Geräte mehr damit zu bauen.

Daher wundert es nicht, dass der Nachfolger mit Android läuft. Das Mobilfunk-Blog mobile-review liefert nicht nur erste Informationen zum Vivaz 2, sondern hat das neue Modell komplett getestet. Dabei kommt das Smartphone richtig gut weg. Das Design wurde nur wenig verändert, auch die Verarbeitung ist so gut, wie beim Vorgänger. Allerdings besteht das Gehäuse wieder ausschließlich aus glänzendem Kunststoff – dadurch wirkt das Gerät nicht so hochwertig und ist schnell mit Fingerabdrücken übersät, bemerkt der Tester.

Beim Display hat der Hersteller stark nachgebessert. Es ist jetzt größer als beim Vorgänger (zwischen 3,3 und 4 Zoll) und hat die scharfe Auflösung von 854x480 Pixel. Es handelt sich zwar nur um ein LCD-Panel, allerdings setzt Sony Ericsson wie beim Xperia Arc die Bravia-Engine, die für bessere Kontraste und Farben sorgt. Je nach Anwendung ist das spürbar, bestätigt mobile-review anerkennend.

Obwohl das Vivaz 2 ein Mittelklasse-Handy sein soll, kommt es mit dem modernen Qualcomm-Prozessor MSM7630, der auch in Boliden wie dem HTC Desire Z werkelt. Während das Volltastatur-Handy aber auf 800 Megahertz gedrosselt ist, läuft das neue Vivaz auf vollen Touren - und das merkt man nach Aussagen der Tester auch. Die Taktung von 1 Gigaherz garantiert in Verbindung mit 512 Megabyte Arbeitsspeicher und dem starken Adreno-205-Grafikbeschleuniger selbst bei aufwändigen 3D-Animationen einen ruckelfreien und schnellen Betrieb.

Einen Teil zur hervorragenden Leistung des Vivaz 2 dürfte auch die neue Android-Version 2.3 beitragen. Auf seine Mediascape-Oberfläche hat Sony Ericsson genau wie beim Xperia Arc verzichtet, man findet nur Sozialnetzwerk-Ansicht Timescape auf dem Handy.

Eine weitere Übereinstimmung mit dem Arc: Auch im Vivaz 2 steckt eine Kamera mit 8 Megapixel und dem lichtempfindlichen Exmor-R-Sensor. Damit soll die Bildqualität besonders in düsterer Umgebung deutlich besser sein als mit herkömmlichen Sensoren.
Die ganze Technik – dazu gehören natürlich auch Standards wie WLAN, Bluetooth und GPS - wird von einem 1500 mAh starken Akku versorgt – damit hält das Vivaz 2 selbst bei hartem Einsatz mindestens einen vollen Tag durch, so mobile-review. Das Vivaz 2 kommt nach Aussagen des russischen Blogs im April in den Handel. Es soll nur zwischen 320 und 350 Euro kosten – das wäre bei der gebotenen Ausstattung ein echtes Schnäppchen.

PC-WELT Marktplatz

781606