780623

6 Milliarden Dollar Gewinn durch iPhone, iPad & Co.

19.01.2011 | 10:45 Uhr |

Auch wenn Steve Jobs Gesundheitsprobleme hat, dem Konzern geht es blendend. Apple hat im ersten Geschäftsquartal 2011 seine Rekorde übertroffen.

Das Unternehmen erwirtschaftete einen Umsatz von 19,84 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 4,45 Milliarden Euro. Der Anteil der Verkäufe außerhalb der USA betrug 62 Prozent. Das ist ein Umsatz-Zuwachs von 71 Prozent im Vergleich zum vorherigen Quartal. Im vierten Geschäftsquartal 2010, das die Monate Juni, Juli und August einschloss, erzielte Apple einen Umsatz von 11,64 Milliarden Euro und einen Nettogewinn von 2,51 Milliarden Euro.

"Wir hatten ein phänomenales Weihnachtsquartal mit Rekordverkäufen von Mac, iPhone und iPad," erklärte Steve Jobs in einer Mitteilung. Apple hat nach eigenen Angaben alleine in den letzten drei Monaten 2010 4,13 Millionen Mac-Computer verkauft, 23 Prozent mehr als im Vorjahresquartal.

Noch beeindruckender sind jedoch die Zahlen zu iPhone und iPad. So kletterte der Absatz von Apple-Handys im Jahresvergleich um 86 Prozent auf 16,24 Millionen Geräte, das Tablet wurde 7,33 Millionen Mal verkauft. Der Handel mit iPods ging dagegen zurück. Zwischen September und Dezember 2010 setzte Apple 19,45 Millionen der tragbaren MP3-Player ab. Das sind sieben Prozent weniger als im vierten Quartal 2009.

"Wir laufen auf Hochtouren und haben für dieses Jahr einige spannende Dinge in der Pipeline", so Jobs weiter. Das finanzielle Polster für weitere innovative Entwicklungen sei da, fügt Finanzchef Peter Oppenheimer hinzu: "Aus dem operativen Geschäft im zurückliegenden Quartal haben wir 9,8 Milliarden US-Dollar an Cash-Flow erwirtschaftet. Vorausschauend auf das zweite Fiskalquartal 2011 erwarten wir einen Umsatz von 22 Milliarden US-Dollar (16,32 Milliarden Euro)."

PC-WELT Marktplatz

780623