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Dell: Apple hat langfristig keine Chance mit dem iPad

31.03.2011 | 13:50 Uhr |

Obwohl bereits zahlreiche Firmen das iPad einsetzen, sieht Dell langfristig keine Chance für das Apple-Tablet als Business-Gerät. Als Gründe nennt der Marketing-Chef des Computerherstellers den hohen Preis und die Abgeschlossenheit des Betriebssystems beim Apple-Rivalen.

Die Zahlen sprechen für sich – das iPad 2 ist total ausverkauft. Dennoch sieht Dell-Marketing-Chef Andy Lark für das Flachbrett langfristig zumindest als Business-Gerät keine Chancen am Markt. "Ich könnte gar nicht glücklicher darüber sein, dass Apple einen Markt erschaffen hat und Enthusiasmus entfacht hat, aber langfristig werden offene, leistungsstarke und bezahlbare Geräte gewinnen," erklärte er im Interview mit dem Business-Magazin CIO Australia.

"Apple ist toll, wenn man viel Geld hat und auf einer Insel lebt. Es ist aber ganz und gar nicht toll, wenn man in einer facettenreichen, offenen und vernetzten Firma arbeitet – da werden einfache Dinge schnell sehr komplex," so Lark weiter. Während Apple das iPad in erster Linie als Konsumenten-Tablet ins Rennen schickt, habe Dell für seine Produkte einen besseren Weg gefunden. Der Computerspezialist wendet sich in erster Linie an Businesskunden und bietet ihnen mit Android 3.0 und Windows Phone 7 kostenkünstigere und leistungsfähigere Alternativen an, so Lark.

"Ein iPad mit Tastatur, Maus und entsprechendem Gehäuse würde 1500 bis 1600 US-Dollar kosten – das ist doppelt so viel, wie man bei uns zahlt," fügt der Marketing-Chef hinzu. "Unsere Strategie setzt auf Multi-OS. Wir werden weiterhin Android 3.0 und Windows Phone 7 anbieten. Wir denken, den Leuten eine Auswahl zu geben, ist sehr wichtig."

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