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Chef-Entwickler bekräftigt: Android bleibt offen

28.06.2013 | 10:13 Uhr |

Andy Rubin hat jetzt auf die Kritik an einer immer stärkeren Kontrolle des Betriebssystems durch Google reagiert. Android bleibt Open Source und kann von Herstellern und Nutzern frei verändert werden, bekräftigt der Chef-Entwickler des Google-Systems.

Rubin reagiert damit auf einen Bericht des Wirtschaftsportals Businessweek aus der vergangenen Woche, wonach Google zukünftig genau festlegt, wie stark die Hersteller das Android-System anpassen dürfen. Nur wer sich an die neuen Regeln hält, bekommt Zugang zu den neuesten Versionen von Android, so das Portal weiter. Daher habe Google auch den Quellcode der aktuellen und für Tablets optimierten Version Android 3.0 Honeycomb noch nicht veröffentlicht. 

Das seien Fehlinformationen, erklärt Rubin jetzt in einem Beitrag für das Android-Entwicklerblog. Die Entwickler arbeiten noch daran, das Tablet-System für Smartphones anzupassen, so seine Begründung. "Sobald die Arbeit erledigt ist, werden wir den Code veröffentlichen." Android ist Open Source und wird Open Source bleiben, beschwört Rubin.

Das Entwicklerteam von Android glaube nicht an eine "One Size Fits it All"-Lösung - das der nicht passt, sehe man in der großen Zahl unterschiedlicher Geräte, die mit Android laufen. Und trotz neuer Formfaktoren, Funktionen und Anwendungsfälle sei das System bemerkenswert konsistent und kompatibel für Drittanwendungen geblieben. Die Gerätehersteller können Android auch weiterhin beliebig anpassen, um einzigartige und attraktive Produckte anzubieten. Nur wer sein Gerät unter dem Brand "with Google" vermarkten will, muss einige Regeln befolgen.

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