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Windows 10: Energie sparen im Standby-Modus und im Ruhezustand

04.04.2019 | 08:06 Uhr | Birgit Götz

Wenn Sie Ihre Arbeit mit Windows 10 unterbrechen, können Sie in den Systemeinstellungen festlegen, dass Ihr Rechner in einen Energiespar-Modus wechselt. Wie das geht, erklären wir hier.

Windows bietet mehrere Energiespar-Optionen für den Fall, dass Sie Ihre Arbeit am Rechner unterbrechen wollen. Gerade beim Einsatz mobiler Geräte ist das sinnvoll, weil so der Akku geschont wird.

Die beiden Modi sind bekannt als Standby-Modus und als Ruhezustand. Was ähnlich klingt, hat doch kleine Unterschiede.

Standby-Modus

Wenn Ihr Computer in den Standby- oder Energiespar-Modus wechselt, werden alle Prozesse heruntergefahren und Aktionen gestoppt, wobei alle offenen Programme, Anwendungen und Dokumente im RAM Ihres Systems gespeichert sind.

Wann der Computer in diesen Modus wechseln soll, können Sie detailliert in den Systemeinstellungen unter "Netzbetrieb und Energiesparen" und dort unter den zusätzlichen Energieeinstellungen festlegen.

Der Computer bleibt technisch gesehen mit etwas Strom eingeschaltet und stellt dadurch sicher, dass er jederzeit wieder einsatzbereit ist - sein "Aufwachen" sollte dann nur ein paar Sekunden dauern.

Dieser Modus ist ideal, wenn Sie Ihre Arbeit nur kurz unterbrechen möchten.

Der Ruhezustand

Der Ruhezustand ist dem Standby-Modus ähnlich, weist aber einige wichtige Unterschiede auf.

Wenn sich Ihr Computer im Ruhezustand befindet, werden Ihre geöffneten Anwendungen und Dokumente auf der Festplatte Ihres Computers und nicht im RAM gespeichert. Der Computer kann sich so komplett ausschalten und verbraucht keinen Strom mehr. Dieser Energiespar-Zustand ist hauptsächlich für den Einsatz mobiler Geräte wie Laptops und Tablets gedacht, wenn man auf das Weiterarbeiten nicht verzichten möchte. Auf Desktop-PCs ist diese Funktion oft gar nicht vorhanden.

Sobald Sie Ihr mobiles Gerät aus dem Ruhezustand aufwecken, können Sie dort weitermachen, wo Sie unterbrochen haben - aber es wird etwas länger dauern, weil Ihr Computer die Informationen von der Festplatte und nicht vom RAM abrufen muss. Das Aufwachen läuft schneller ab,wenn Sie eine SSD anstelle einer Standard-Festplatte nutzen.

In den Systemeinstellungen unter "Hardware und Sound - Energieoptionen" können Sie Einzelheiten festlegen.

Dieser Tipp erschien zunächst bei unseren englischen Kollegen von techadvisor.co.uk

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