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So entfernen Sie Windows-10-Startprogramme

19.09.2019 | 10:02 Uhr | Birgit Götz,

Wenn Windows beim Start alle Programme lädt, die in Autostart aktiv aufgelistet sind, kann das dauern. Schneller geht es, wenn Sie die Tools selber laden, und zwar nur dann, wenn Sie sie benötigen. Wir erklären Ihnen, wie Sie Ihre Startprogramme verwalten, damit Windows schneller startet.

Im Laufe der Zeit sammeln sich einige Programme auf Ihrem PC an, die beim Windows-Start automatisch mitgestartet werden. Einige davon sind nützlich - etwa die Cloud-Synchronisierungsdienste - und es ist ok, wenn man sich nicht daran erinnern muss, sie zu aktivieren. Aber viele andere Programme sind nicht von Anfang an notwendig.

Jedes Programm mehr in der Startliste verlängert den Startvorgang. Es macht daher Sinn, ein paar der Anwendungen zu deaktivieren. 

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Start-Programme mit dem Task-Manager ändern

Rufen Sie den Task-Manager auf mit der Tastenkombination Strg + Umschalt + Esc. Oder Sie klicken mit der rechten Maustaste  entweder auf die Task-Leiste unten auf dem Desktop oder auf das Startmenü-Symbol und wählen dann jeweils den Task-Manager aus der angezeigten Liste.

Wird das Dienstprogramm zum ersten Mal gestartet, sehen Sie standardmäßig die Programme, die derzeit auf Ihrem System ausgeführt werden. Für weitere Informationen klicken Sie links unten auf "Mehr Details".

Jetzt wird Ihnen eine Vielzahl von Informationen angezeigt, darunter Hintergrundprozesse und die Ressourcen, die sie gerade verwenden. Um die Startprogramme zu finden, klicken Sie auf die Registerkarte "Autostart".

Jetzt sehen Sie, was zusammen mit Windows alles gestartet wird bzw. gestartet werden könnte. Was in der Status-Spalte als deaktiviert markiert ist, können Sie ignorieren. Diese Programme werden beim Start nicht berücksichtigt.

Alle anderen angezeigten Anwendungen, die Sie nicht sofort oder nur selten nutzen, können Sie jetzt ganz einfach vom Startvorgang ausnehmen: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf das entsprechende Programm und wählen Sie "deaktivieren". Das Programm bleibt dann weiterhin in der Liste, wird aber nicht mehr automatisch gestartet, wenn Sie Ihren Computer einschalten.

Um ein deaktiviertes Programm wieder in den Startvorgang einzubinden, klicken Sie mit der rechten Maustaste darauf und wählen "aktivieren".

Denken Sie daran, dass Sie Ihren Computer neu starten müssen, damit diese Änderungen wirksam werden.

Mit einem Dienstprogramm wie CCleaner können Sie diese Änderungen übrigens auch vornehmen, ein solches Tool kann mehr Aufgaben erledigen als nur Datenmüll zu entsorgen.

Dieser Tipp erschien zuerst bei unseren englischen Kollegen auf techadvisor.co.uk

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