Innerhalb des Windows-Betriebssystems ist es überraschend einfach, bestimmten Apps beziehungsweise Programme dedizierten CPU-Kerne zuzuweisen. Durch diesen Vorgang ist es möglich, dass wichtige Anwendungen die benötigte Rechenkapazität erhalten, ohne von anderen Prozessen beeinträchtigt zu werden.
Zu diesem Zweck öffnen Sie im ersten Schritt den Task-Manager – entweder indem Sie die Tastenkombination Strg-Shift-Esc drücken oder einen Rechtsklick auf der Taskleiste ausführen und die entsprechende Option auswählen.
Im Task-Manager klicken Sie sodann auf den Tab „Details“. Hier sehen Sie eine Liste aller laufenden Prozesse. Wählen Sie die Anwendung aus, der Sie bestimmte CPU-Kerne zuteilen wollen.
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Über den Task-Manager von Windows können Sie einer Anwendung manuell Prozessorkerne zuweisen. Damit haben Sie mehr Kontrolle über die Ressourcen.
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Als Nächstes führen Sie einen Rechtsklick auf dem gewünschten Prozess aus und wählen „Zugehörigkeit festlegen“ aus dem Kontextmenü aus. Es öffnet sich ein Fenster, in dem Sie die einzelnen Kerne bestimmen können, die diese Anwendung nutzen soll.
Sie sehen eine Liste mit allen verfügbaren CPU-Kernen. In der Regel sind alle Kerne mit einem Häkchen versehen. Indem Sie diese teilweise entfernen, weisen Sie der Anwendung die gewünschten Kerne zu.
Dabei ist es sinnvoll, leistungsintensiven Apps mehrere Kerne zuzuweisen, während einfachere Programme mit weniger Kernen effizient arbeiten können.
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Das gezielte Zuweisen von CPU-Kernen zu Anwendungen kann die Effizienz des Systems steigern. Denn so wird sichergestellt, dass wichtige Programme jederzeit auf die erforderliche Rechenleistung zugreifen können.
Im Endeffekt können Sie dadurch nicht nur die Performance des jeweiligen Programmes verbessern, sondern auch die Systemleistung insgesamt positiv beeinflussen, weil Sie eine gleichmäßigere Verteilung der Ressourcen erreichen.

Normalerweise verteilen CPUs die Rechenkraft ihrer Kerne automatisch. Doch bei manchen Apps kann es durchaus Sinn machen, die Kerne manuell zuzuweisen. Denn so können Sie die Gesamtleistung des Rechners optimieren.
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Allerdings stellt das manuelle Zuweisen von CPU-Kernen zu Programmen unter Windows eine fortgeschrittene Technik zur Leistungsoptimierung dar. Diese empfiehlt sich deshalb nicht für jeden Nutzer oder jede Anwendung.
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Gleichzeitig bietet sie aber eine wertvolle Möglichkeit zur Kontrolle über die Ressourcennutzung des Computers und kann in bestimmten Situationen eine merkliche Leistungssteigerung bewirken.