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Youtube geht härter gegen verstörende Inhalte vor

12.02.2018 | 17:17 Uhr |

YouTube will künftig noch härter gegen Produzenten verstörender oder geschmackloser Inhalten vorgehen.

Der Youtuber Logan Paul scheint nichts aus dem  Skandal um sein im Januar veröffentlichtes Video aus einem Selbstmordwald in Japan gelernt zu haben. Nachdem er Anfang des Jahres den Hass vieler Youtube-Nutzer mit dem geschmacklosen Clip auf sich gezogen hatte, sperrte Youtube den US-Amerikaner vorübergehend für Werbeschaltungen auf seinem Kanal. Anfang Februar kehrte Paul zu seinem Vlog zurück. Aus ihren Fehlern scheint die selbsternannte Internet-Persönlichkeit jedoch nichts gelernt zu haben.

In der letzten Woche fiel er nicht nur mit einem – mittlerweile gelöschten – Beitrag zur Tide Pod Challenge (dem Schlucken von Waschmittel-Kapseln als Mutprobe), sondern auch mit weiteren Geschmacklosigkeiten auf Youtube auf. In einem Clip versucht er seinen kranken Fisch wiederzubeleben und in einem anderen Video macht sich Paul mit einem Taser an einer toten Ratte zu schaffen – getreu dem Motto „Es gibt keine schlechte Publicity“.

Derartigen geschmacklosen und verstörenden Clips will Youtube nun endgültig einen Riegel vorschieben. Wie die Betreiber heute in einem Blogbeitrag erklären, schaden derartige Inhalte allen Youtube-Produzenten und bringen den Ruf des Portals in Gefahr. Aus diesem Grund erweitert Youtube ab sofort seine Strafmaßnahmen für unangemessene Videos. So können Content-Produzenten künftig von Google Preferred ausgeschlossen werden. Eine Sperre für das Youtube Partner Program ist nun ebenfalls möglich. Youtube erlaubt sich außerdem, Inhalte von Empfehlungen oder der Anzeige auf der Homepage auszuschließen. Bei wiederholter Veröffentlichung von unangemessenen Inhalten müssen Nutzer außerdem mit der Löschung ihres Kanals rechnen.  

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