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Yahoo muss wegen Datendiebstahl Schadenersatz zahlen

25.10.2018 | 14:41 Uhr | Denise Bergert

Yahoo hat sich bereit erklärt, 200 Millionen Nutzern aus den USA und Israel Schadenersatz wegen mehrerer Datendiebstähle zu zahlen.

Im Rahmen eines Vergleichs hat sich Yahoo in dieser Woche bereit erklärt , die finanzielle Verantwortung für den wohl größten Datendiebstahl der Geschichte zu übernehmen. Das Unternehmen will 50 Millionen US-Dollar Schadenersatz an 200 Millionen Nutzer aus den USA und Israel zahlen, deren E-Mail-Adressen und anderen private Daten in den Jahren 2013 und 2014 gestohlen wurden.

Neben einer Schadenersatzzahlung verspricht Yahoo den Betroffenen außerdem die kostenlose Bereitstellung eines Finanz-Überwachungsdienstes, der verdächtige Bewegungen auf deren Kreditkarten-Konten aufspüren soll. Diese könnten darauf hindeuten, dass die Kreditkarten-Daten im Rahmen des Datendiebstahls in die Hände Dritter gelangt sind.

Dem Vergleich muss nun noch von einem Gericht zugestimmt werden, bevor die zugesicherten Leistungen in Kraft treten. Mit der Einigung legt Yahoo einen mittlerweile zwei Jahre andauernden Rechtsstreit bei. 2013 und 2014 wurden mehr als drei Milliarden Yahoo-Accounts durch Hacker gestohlen, die das FBI mit der russischen Regierung in Verbindung bringt. Der Vorfall wurde von Yahoo lange geheim gehalten und erst 2016 aufgeklärt.

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